Das Wohl der Tiere

Der bäuerlichen Landwirtschaft liegen ihre Tiere am Herzen.
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Der bäuerlichen Landwirtschaft liegen ihre Tiere am Herzen.

Zum Bericht „Seine Milchkühe tragen Hörner“ (Lokalteil) und zum Leserbrief von Dagmar Breuer „Respektvoller Umgang mit Tieren“

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So kann nur jemand daherreden, der von Landwirtschaft 0,0 Ahnung hat. Ich kenne zwar Herrn Ackermann nicht, aber wenn Sie glauben, dass er der einzige ist, dem das Wohl der Tiere am Herzen liegt, haben Sie sich getäuscht. Wir haben in unserem Stall 100 Milchkühe und bei uns hat jede Kuh ihren Namen, wir wissen genau, wie viele Kälbchen sie hat und wer der Vater ist, ohne nachzuschauen, von jeder einzelnen! Jedes Kälbchen wird liebevoll aufgezogen und wenn es krank ist, wird es gehegt und gepflegt, bis es wieder gesund ist. Vor drei Wochen habe ich ein Kalb alle zwei Stunden – Tag und Nacht wohlgemerkt – gefüttert, jetzt geht es ihm wieder gut. Wir lieben unseren Beruf und unsere Tiere, sonst würden wir nicht 365 Tage im Jahr arbeiten. Ich finde, es gibt eine Menge solcher Ackermanns. Wenn unter 100 000 ein landwirtschaftlicher Betrieb ist, in dem es nicht so tiergerecht zugeht, dann kümmert euch doch um den und lasst den Rest in Frieden ihre Arbeit tun. Es tut mir im Herzen weh, wenn es in der Bevölkerung, für die wir das alles tun, noch Leute gibt, die uns ständig Prügel zwischen die Füße werfen. Kümmert euch lieber um die Betriebe mit 1000 Kühen und mehr, aber hackt nicht auf der bäuerlichen Landwirtschaft herum.

Rosmarie Vorportner

Engelsberg

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