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Wildtierhandel einerschreckendes Szenario

Zum Artikel „Neues Risiko-Raster für Wildtiermärkte“ (Weltspiegel):

„Die Chinesen essen alles was vier Beine hat, außer Möbel“: Das behaupten böse Zungen. Nun erfährt man zum Welt-Zoonose-Tag am 6. Juli – was es nicht alles für Gedenktage gibt – dass alleine in Laos und Myanmar Dutzende Millionen Wildtiere zu Nahrungszwecken und in der traditionellen Medizin gehandelt werden. Häufig sind es Nagetiere und Fledermäuse, die jedoch als Reservoir für eine Vielzahl von pathogenen Erregern gelten. Das ist ein erschreckendes Szenario, nachdem bis heute bereits 200 Zoonosen bekannt sind – von Borreliose bis zur Tuberkulose.

Apropos Zoonose: Anderthalb Jahre war sich die Wissenschaft weitgehend einig, dass auch das Coronavirus als Zoonose über die Menschheit gekommen ist. Nun haben im Mai 18 Forscher in der Fachzeitschrift „Science“ berichtet, dass sie auch einen Laborunfall in Wuhan für möglich halten, durch den sich dieses, vielleicht sogar genmanipulierte Virus ausgebreitet hat. Joe Biden hat Ende Mai seine Geheimdienste aufgefordert, der Frage nach dem Ursprung der Pandemie nochmals nachzugehen. Leider hält sich die chinesische Führung zu diesem Thema auffallend zurück. Man darf gespannt sein, ob sich die Frage letztlich doch noch beantworten lässt. Ob Corona auf natürliche Weise oder mit einem Laborunfall begann, wäre von zentraler Bedeutung hinsichtlich künftiger Pandemien.

Dr. Richard Kirchlechner

Rott

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