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Wie weit darf die Grenze zwischen Kirche und Staat gehen?

Zu den Leserbriefen über die Kirche (Leserbriefseite):

Woher kommt nur wieder diese gekünstelte Aufregung bezüglich der Machenschaften der katholischen Kirche? Es zeigen sich doch lediglich oberflächig die mafiösen Strukturen einer patriarchalen Parallelgesellschaft mit eigener Moral und eigener Gerichtsbarkeit. Das ist wirklich nichts Neues! Das ist alles jahrhundertealtes Gewohnheitsrecht, sozusagen gelebte Tradition, Brauchtum bis in die Gegenwart. Wäre irgendetwas nicht regelkonform, würde doch ein Staatsanwalt einschreiten. Würde eine Hundertschaft der Polizei die Gebäude durchsuchen und Akten beschlagnahmen. Dies alles ist aber nicht der Fall. Die Kirche und ihre Anwälte regeln das doch besser selber; gerade deshalb ist sie doch von Prozess- und Anwaltskosten befreit.

Horst Tidhalm

Waldkraiburg

Das Foto spricht Bände: Kardinal Marx und Benedikt XVI. einträchtig nebeneinander, unverbindlich wie immer lächelnd, im schwarzen beziehungsweise weißen Ornat, Symbol für die Schwarz-Weiß-Ideologie ihrer Kirche: Wir, die Frommen, die Noblen und die Gütigen – wir haben für alles Menschliche Verständnis, vor allem für die 10 000 Missbrauchsverbrechen unserer feinen Priester weltweit. Dank der Macht der konservativen Politiker/Parteien, die uns seit vielen Jahrzehnten vor jeder Strafe schützt, belassen wir es gegebenenfalls bei einem halbherzigen „Tut uns leid“, aber jugendliche Vertrauensseligkeit der Opfer, macht uns die Sache natürlich einfacher.

Statt hinter Schloss und Riegel, wo sie ausnahmslos mit den dafür politisch Verantwortlichen „Kirchenfürsten“ hingehören, verschiebt die Kirche die Täter kalt zum nächsten „Einsatzort“, sozusagen „im Namen des Herren“. In 73 Jahren Bundesrepublik Deutschland hat sich an dieser Schweinerei rein gar nichts geändert. Bundestag und Medien tun so, als sei das eben so, quasi ein „Gottesurteil“.

Gerda Wojtech

undMatthias Fuchs

Waldkraiburg

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