Wider Gottes Schöpfungsplan

Zu „Papst Franziskus und der Zölibat“ (Leserbriefe):

Kein Mensch kann auf Dauer mit dem lieben Gott allein in einem Zimmer sein. Er braucht ein Du, in dem sich Gott verkörpert. Erst im anderen sehen wir Gott und damit auch die Liebe. Darum hat Gott Mann und Frau erschaffen. Im Jahr 1139 hat es die Institution katholische Kirche gewagt, den Schöpfungsplan Gottes zu korrigieren und auf männlich zu reduzieren. Sie führte für Priester die Pflicht zum Zölibat ein und sicherte sich dadurch Macht und Mammon. Ohne die Missbrauchstäter in Schutz nehmen zu wollen, sind auch sie Opfer dieser unmenschlichen Rahmenbedingungen. Es ist auch eine Tatsache, dass die katholische Kirche bis heute die Menschenrechte nicht unterschrieben hat. Dort heißt es: Jeder Mensch hat ein Recht auf Ehe. „Humanität besteht darin, dass niemals ein Mensch einem Zweck geopfert wird“, sagte Albert Schweitzer.

Ilse Sixt

Oberpframmern

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