Westliche Heilsbringer unerwünscht

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Zum Kommentar von Christian Deutschländer zum Bundeswehreinsatz in Afghanistan (Seite 2):

Die Russen – damals noch Sowjetunion – hatten sich nach opferreichen Jahren in Afghanistan die Zähne ausgebissen und die Finger verbrannt. Nachdem diese sich ruhmlos nach Hause geschlichen hatten, trat dort mit breiter Brust die westliche Allianz, sprich USA mit der NATO im Schlepptau, an, um in dem von Kämpfen zerschundenen Land nach westlichem Geschmack Ordnung zu schaffen.

Und jetzt machten die westlichen Heilsbringer die gleichen bitteren Erfahrungen. Für diese neuen sinnlosen Einsätze mussten mindestens 53 deutsche Soldaten ihr Leben lassen. Ein Heldentod fürs Vaterland? Kaum! Die Folge eines poli tischen, unverzeihlichen Blödsinns! Der sogenannte Westen kapiert nicht, dass westliche Heils-, Kultur- und Konfessionsbringer in islamischen Ländern generell zutiefst unerwünscht und – in Bedrängnis geraten – sogar verhasst sind.

Gerd Höglinger

Rosenheim

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