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Wer trägt die Kostender Energiewirtschaft?

Zum Gastkommentar „Abschaffung der EEG-Umlage: „Stromkunde ist wieder der Dumme“ (Wirtschaftsteil):

Herr Farnung erläutert in seinem Kommentar isoliert auf die regenerativen Energien, wie sich viele hier – nach seiner Meinung – durch den Wegfall der EEG-Umlage und einer Klausel bei steigenden Marktpreisen die „Taschen voll machen“. Damit hat er – als Fachmann in diesem Bereich – den besten Einblick und Detailwissen, und ich möchte ihm da auch gar nicht widersprechen. Aber ich stelle mir die Frage, was die großen Energiekonzerne (darunter auch der, in dem Herr Farnung Chef war: RWE), in den vergangenen 30 Jahren gemacht haben? Wo sind die Gewinne der Konzerne hingeflossen? Wer trägt die Kosten der Energiewirtschaft? Mit welchen Geldern wurden die großen Kraftwerke, auch Atomkraftwerke, gebaut? Wer kommt für die Kosten der Entsorgung und den Rückbau der Anlagen auf? Tragen diese Kosten die Konzerne, die mit dem Verkauf des Stroms Gewinn gemacht haben? Oder werden diese Kosten auch, so wie Herr Farnung dies in seinem Kommentar kritisiert, sozialisiert? Vielleicht kann uns Herr Farnung in einem weiteren Gastkommentar darüber aufklären und die aktuellen Fragestellungen nicht nur isoliert auf einen Bereich der Energiewirtschaft erklären? Oder sollte man das nicht zu sehr beleuchten, um nicht noch mehr Fragen aufzuwerfen, die das Funktionieren des Strommarktes genauer unter die Lupe nehmen.

Stephan Oberprieler

Bad Feilnbach

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