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Wer ist der bessere Kanzlerkandidat?

Zwei Kandidaten, ein Ziel: Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und Landesvorsitzender der dortigen CDU, steht in einem Studio in Köln, während CSU-Chef Markus Söder zugeschaltet ist.
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Zwei Kandidaten, ein Ziel: Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und Landesvorsitzender der dortigen CDU, steht in einem Studio in Köln, während CSU-Chef Markus Söder zugeschaltet ist.

Zur Berichterstattung über den Kanzlerkandidaten der Union (Politikteil):

Mir schwant Fürchterliches! Ich sehe dunkle Wolken aufziehen und finstere Schatten hervorkriechen. Daher mein flehentlicher Appell an die Kanzlerin: Mutti, bitte bleib!

Bernhard Fleischmann

Schechen

Ich verstehe das Gejammer der CDU nicht. Wahlen werden nicht durch einen Parteivorsitz, sondern durch die Wähler gewonnen oder verloren. Und da hat Markus Söder eindeutig die besseren Karten.

Zu den Appellen von Friedrich März: Er ist ein politischer Niemand ohne jegliche Führungskompetenz. Er möchte halt nur ein Ministeramt, sollte Armin Laschet eine zukünftige Bundesregierung führen. Also liebe CDU: Einfach mit dem gesunden Menschenverstand handeln und nicht schon wieder mit Postengeschacher anfangen.

Einfach akzeptieren, dass Markus Söder derzeit der bessere Kandidat ist.

Franz Stampflmeier

Schechen

Zur Bundestagswahl sollten sich CDU und CSU bald auf einen Kanzlerkandidaten einigen. Wobei es mir persönlich lieber wäre, Herr Söder würde in München bleiben. Auch brauchen wir zügig ein klares und aussagekräftiges Wahlprogramm.

Einen Schwerpunkt muss hier die Innere Sicherheit bilden. Hierzu hat die CSU im Bundestag im Januar einen Forderungskatalog erarbeitet: Die jetzigen Befugnisse (Beweislastumkehr) zur Vermögensabschöpfung im Kampf gegen alle Formen organisierter Kriminalität sind schnell und umfassend anzuwenden. Eine echte Bundes-Cyberpolizei, die leichtere Durchsetzung von Schmerzensgeldansprüchen für Polizeibeamte, Zulagen für Polizisten mit stark belastenden Aufgaben, ein lebenslanges Waffenverbot für Extremisten, Reformen im Bevölkerungsschutz und vieles mehr. Auch ist es im digitalen Zeitalter und angesichts einer zunehmenden Radikalisierung im Netz gemeingefährlich dem Verfassungsschutz die Befugnisse zur Quellen-TKÜ und zu Onlinedurchsuchungen zu verweigern. Diese Blockadehaltung der SPD kostet viele Opfer.

Auch brauchen wir im Einklang mit dem EuGH-Urteil die nationale Befugnis bei schwersten Verbrechen (z.B. Kindesmissbrauch) für eine räumlich und zeitlich begrenzte Vorratsdatenspeicherung.

Die SPD blockiert im Bundestag alle wichtigen sicherheitspolitischen Vorhaben. So ist es fraglich, ob wir in dieser Legislaturperiode noch ein neues Bundespolizeigesetz, ein neues BND-Gesetz und ein neues Verfassungsschutzgesetz bekommen.

Hans Sandner

Ampfing

Vor Jahren hat der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer seinem Finanzminister Markus Söder „Schmutzeleien“ vorgeworfen. Ein böser und beleidigender, von Seehofer kreierter Ausdruck, der suggeriert, dass jemand schmutzige Wäsche wäscht, oder andere mit Schmutz bewirft. Inzwischen war längst Gras darüber gewachsen, doch nun fühlte sich Armin Laschet bemüßigt zu sagen: „Bei mir werden Sie keine Schmutzeleien feststellen. Das ist nicht mein Stil.“

Das geht weit über die üblichen Sticheleien der beiden Kanzlerkandidaten hinaus, das ist einfach nur unfair und beleidigend. Und nun findet man dieses Wort auch noch in einer Titelzeile im OVB ohne Bezug dazu im Text.

Wenn der große Bruder CDU es nicht will, kann kein Bewerber aus der CSU Kanzler werden, das mussten schon Strauß und Stoiber erfahren. Auch wenn die Umfragewerte für Söder weit über den Werten für Laschet liegen, geht man lieber mit fliegenden Fahnen unter, und macht einer grün-rot-roten Koalition mit einer Kanzlerin Annalena Baerbock Platz.

Dr. Richard Kirchlechner

Rott

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