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Weniger Militärausgaben,dafür mehr Entwicklungshilfe

Zum Bericht „Abschied vom Abzug: USA stocken Truppen in Deutschland auf“ (Politikteil):

Auch wenn unsere Verteidigungsministerin die Aufstockung des militärischen US-Engagements um 500 Soldaten als ein starkes Zeichen der Verbundenheit hochlobt, wird übersehen, dass damit entprechende Gegenleistungen wie ein Verzicht auf die russische Gasleitung nach Norddeutschland sowie eine Aufstockung finanzieller Geldleistungen für das bereits aufgeblähte Natomilitärbündnis erwartet wird. Offensichtlich will man sich nach dem langjährigen verlustreichen Militäreinsatz in Afghanisten für eine Ausdehnung der Nato in Richtung Osten vorbereiten. Ist man da nicht von allen Geistern verlassen, wenn man angesichts von länderübergreifenden Coronaviren und Klimaverwerfungen weiter in Militär und Rüstungshaushalte investieren will? Offensichtlich hat man sich schon an die wahnsinnigen Militärausgaben gewöhnt und manche „Nato- und Militärverrückte“ wollen noch mehr, auch wenn jetzt schon rund jährlich 900 Milliarden Euro in das Nato-System fließen. Irak wie Afghanistan sind gute Beispiele dafür, dass man mit Waffeneinsätzen keine Probleme löst. Jetzt scheint man nach einem verlustreichen militärischen Engagement in Afghanistan sich in Richtung Osten hochrüsten zu müssen, damit ja keine Partnerschaft mit Russland entstehen kann. Wie lange will man mit dem Feindbild Russland noch immer militärische Geschäfte machen und sich von der USA Macht gängeln lassen?

Warum nicht statt mehr Soldaten lieber nach dem biblischen Motto „Schwerter zu Pflugscharen“ sich mehr für Entwicklungshilfe engagieren? So könnten zum Beispiel neben Bekämpfung von Fluchtursachen belastbare Transportwege auf Schienen in Richtung Osten aufgebaut werden, wodurch sinnvolle Arbeitsplätze entstehen, die dazu völkerverbindend und klimaschonend wirken.

Simon Kirschner

Bad Endorf

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