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Weniger Geld für Kirchen

Zum Artikel „Christliche Kirchen ohne Mehrheit“ (Politikteil):

Wen wundert’s? Die katholische und evangelische Kirche, die noch 1990 über 72 Prozent der Bevölkerung als Mitglieder hatten, also rund 60,5 Millionen Personen, kommen 2022 gerade noch auf rund 40 Millionen Mitglieder, was 50 Prozent der Bevölkerung entspricht.

Wenn unsere Bundesregierung Format und Zivilcourage hätte, würde sie innerhalb einer Woche die milliardenschweren Subventionen um 22 Prozent kürzen, um diesem Rückgang an Mitgliedern bei den Ausgaben Rechnung zu tragen. Das wäre die längst fällige Strafe für zehntausende Missbrauchsverbrechen und die absurde Tatsache, dass das Volk Milliarden für Priester- und Kardinalsgehälter, Pensionen, Bauleistungen für 46 000 Kirchengebäude plus viele tausend Wirtschaftsgebäude bezahlt, obwohl es um Kircheneigentum geht und diese Organisation noch steuerbefreit ist.

Dass sich das Volk diesen Skandal bieten lässt angesichts von Billionen von Staatsschulden, ist unfassbar. Gerecht wäre es, das Jahr 1949 mit dem damaligen Mitgliederstand als Maßstab zu nehmen, dann wäre die Ersparnis noch um viele Milliarden höher. Gemeinwohl und die steuerliche Finanzierung von kirchlichem Eigennutz schließen sich gegenseitig aus.

Gerda Wojtech

Waldkraiburg

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