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Wen muss man vor wem schützen?

Die Politik erhofft sich von der 3G-Regel die teilweise Rückkehr zur Normalität.
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Die Politik erhofft sich von der 3G-Regel die teilweise Rückkehr zur Normalität.

Zur Debatte um die Corona-Impfung (Berichte im Politik- und Bayernteil):

Die „Pandemie der Ungeimpften“ kommt so zustande: Wer vollständig geimpft ist und positiv getestet wird – und zusätzlich Covid-Symptome zeigt – hat einen Impfdurchbruch. Bei Ungeimpften genügt ein positiver Test, auch wenn sich derjenige pudelwohl fühlt. So bekommt man hohe Inzidenzen bei Ungeimpften und kann sie für die „epidemische Notlage“ verantwortlich machen. Herr Spahn sagte, dass die Pandemie nie aufhöre, wenn Geimpfte getestet würden. Das ständige Testen hält die Pandemie also in Schwung. Spätestens seit der dauerhaften Traktierung von Kindern mit Masken, Tests und Impfpropaganda sollte klar sein, dass es hier nicht um Gesundheit geht, sondern um eine Gewöhnung an Überwachung, Kontrolle und Abschaffung des Rechtsstaates. Warum kann man Kinder nicht normal leben und atmen lassen, wenn die Lehrer doch alle „immunisiert“ sind? Wie einem Frosch, der langsam zum Kochen gebracht wird, bis es zum Rausspringen zu spät ist, präsentiert uns die Regierung Schritt um Schritt neue Übergriffe in die Selbstbestimmung. Und dazwischen lauscht sie kurz, ob die Bevölkerung auch schön mitläuft.

Brigitte Lichtenau

Rosenheim

Es gibt sie noch, die Ungeimpften. Sei es wegen notwendiger medizinischer Behandlungen, wegen Unsicherheit einer schnell entwickelten und noch nie angewandten Impfstoffart oder wegen anderer Beweggründe, die jede Person für sich selbst ergründen muss. Sie werden in unserer Gesellschaft mittlerweile von der Politik dazu gedrängt, „impfwillig“ zu werden. Warum müssen Geimpfte nicht getestet werden, obwohl sie weiterhin an Sars-CoV-2 erkranken können und deshalb Überträger, bei der Deltavariante sogar mit hoher Viruslast sein können? Ohne Symptome der Covid-Erkrankung und ohne Testung erfährt man von Geimpften nicht, ob sie das Virus in sich tragen. Deshalb haben die Fallzahlen von Geimpften und Ungeimpften keine Aussagekraft, weil sie nicht im Verhältnis 1:1 ausgewertet werden können. So wie Herr Holetschek die 7-Tage- Inzidenzen der Geimpften und Ungeimpften verglichen hat. Geimpfte werden kaum getestet, nur bei Symptomen oder bei Reiserückkehrern. Hier ist kein Vergleich möglich, das müsste jedem klar sein, der ein mathematisches Grundverständnis besitzt. Auf eine geimpfte Person kommen circa 20 Ungeimpfte bei den Testdurchführungen. Das wird einfach nicht korrekt in der Öffentlichkeit dargestellt. Deutlich sah man bei einer 2G-Party in Münster, wie schnell diese „Impfdurchbrüche“ stattfinden können. Dort fanden über 20 Prozent Impfdurchbrüche statt. Bei der jährlichen Grippeimpfung gibt es bei den älteren Personen bis über 50 Prozent Impfversager. Wie verhält sich das bei den Corona-Impfungen? Geimpfte Personen erhalten einen „Freibrief“. Wenn man das nachvollzieht, müssen sich jetzt die getesteten Ungeimpften vor den ungetesteten Geimpften schützen.

Ulrike Geltinger

Neumarkt- St. Veit

Eigentlich suchen wir uns unser politisches Personal selbst aus. Vielleicht sollten wir mal zusehen, dass auch alle das kleine Einmaleins beherrschen. Da wird uns mit 3G weisgemacht, dass wir eine Wahl haben. Mal sehen: Genesen gilt nur für eine begrenzte Zeit, womit wir schon bei 2G sind. Testen wird bald teuer, da war es nur noch 1G. Also keine Wahl mehr. Wenn sich jetzt noch herausstellt, dass man sich regelmäßig gegen neue Mutationen impfen muss, dann sind wir ja schon bei 0G. Bei größeren Zahlen kennt sich auch kaum einer aus. Es wurde publiziert, dass in der Inzidenz die Nichtgeimpften für die hohen Zahlen verantwortlich sind. Leider „vergaß“ man zu erwähnen, dass Geimpfte aus unerfindlichen Gründen gar nicht getestet werden, was das Ergebnis eigentlich wertlos macht. Genauer wird’s schon beim Wegfall der Lohnfortzahlung für Nichtgeimpfte im Quarantänefall. Da konnte sehr schnell beziffert werden, was das die Allgemeinheit kostet. So nebenbei: Wenn das durchgeht, ist das der Anfang vom Ende der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Das sollte sich die Mehrheit, die das gerade befürwortet, gut überlegen.

Ulrich Eiwan

Amerang

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