Weiter Zweifel am Sinn des Lockdowns

Da geht’s lang: Bundeskanzlerin Angela Merkel kommt neben Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder (links) und Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller (SPD) zur Pressekonferenz nach den Beratungen von Bund und Ländern über weitere Corona-Maßnahmen.
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Da geht’s lang: Bundeskanzlerin Angela Merkel kommt neben Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder (links) und Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller (SPD) zur Pressekonferenz nach den Beratungen von Bund und Ländern über weitere Corona-Maßnahmen.

Zur Berichterstattung über die Corona-Pandemie (Politikteil):

Man muss nicht in die Zukunft blicken können, um zu sehen, wie der Mensch mit unserer wunderschönen und perfekt gemachten Erde umgeht. Es werden Regenwälder massiv abgeholzt wegen Rinderzucht und Palmölplantagen. Dadurch wird vielen Tieren ihr Lebensraum genommen, sie werden dezimiert und ausgerottet. Es werden unsere Meere mit Plastikmüll verseucht, überfischt, Wale und Delfine harpuniert. Es wurden unzählige Nerze vergast und Überlebende erschlagen. Es gibt grausame tagelange Tiertransporte, Schlachtrindern, die unruhig werden wegen Futter- und Wassermangel, werden die Augen ausgestochen. Hühner, die auf engstem Raum mit Wunden und kaum Federn dahinvegetieren. Es wurde ein stolzer Auerhahn in seinem Revier erschlagen. Man schoss einer Hauskatze „nicht sofort tödlich“ in den Kopf. Nun schlägt das Imperium (Fauna und Flora) zurück. Das ist so vernetzt, wie der Mensch es gar nicht ahnt. Die Natur übt ein heimliches Gericht, leise und sanftmütig, aber unentrinnbar. Nun leistet ein kleines Virus volle Arbeit. Es könnte auch noch schlimmer kommen.

Elfriede Stacheder

Bad Aibling

Seit neun Monaten müssen wir immer wieder mit dem unsinnigen Lockdown leben, den die Virologen den Politikern – allen voran Merkel und Söder – einreden. Nur gebracht hat es bisher das Gegenteil und die Menschen sind der ewigen Bevormundung leid. Macht endlich die Friseurgeschäfte wieder auf, die Baumärkte und Gaststätten und Schulen und Kitas. Man kann die Maßnahmen der publicity- heischenden Politiker nicht mehr nachvollziehen. Forscht massiv nach den Ursachen des Anstiegs und wenn ihr Politiker dann von der Pandemie Ahnung habt, meldet Euch wieder und sorgt für seriöse und rasche Impfungen. Das Volk hat zwar Angst, aber auch die Nase voll vor immer neuem Eingesperrtwerden.

Rainer Hellwig

Raubling

Wo bleibt die rechtliche Gleichbehandlung zwischen Amateur- und Profisport? Beim Profisport findet intensiver Körperkontakt und das ohne Maske statt. Vom Abstand ganz zu schweigen – siehe Handball, Fußball und andere Ballsportarten. Die Profisportler reisen um die ganze Welt. Ist das der Politik ein zu heißes Eisen, um dem Einhalt zu gebieten? Dem Normalbürger verbietet man jeglichen Sport, sogar den dringend erforderlichen Rehasport. Wir dürfen kein Tennis, keine Fitness und keinen Bogensport ausüben, obwohl die Hygienemaßnahmen von den Betreibern perfekt umgesetzt wurden. Wir wollen lieber selber Sport treiben, um fit und gesund zu bleiben, als nur vor dem Fernseher Sport zu schauen und dick und fett zu werden.

Josef Hoibl

Irmengard Gartmeier

Bad Aibling

Das ganze Leben gerät aus den Fugen, bei den einen eher, bei den anderen später. Aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis es jeden erreicht. Wer auf seine Stimme hört, der spürt es, dass der Corona-Spuk noch lange nicht vorbei ist. Auch die überall angepriesenen Impfungen werden nichts daran ändern, weil diese bekanntlich nicht vor Ansteckung und Weitergabe des Virus schützen. Es bringt nur die Gesellschaft auseinander und es bilden sich viele Pole, die sich gegenseitig aufreiben. Ist das etwa gewollt, dass sich die Gesellschaft auflöst, damit dann etwas völlig Neues entsteht? Man kann nur spekulieren, und in ein paar Jahren mit dem nötigen Abstand wissen wir es. Was jetzt jeder tun kann, um die Lage zu verbessern, ist, in sich selber hineinzuhören und mit dem Herzen zu spüren. Wer sich auf Jesus besinnt und in der Liebe Gottes handelt, der weiß, was er zu tun hat. Auch Jesus hat die Lügen entlarvt und verurteilt. Ich sollt nicht lügen, sondern das Wort Gottes verkünden!

Heinz Oblacher

Kiefersfelden

Wir, 67 und 68 Jahre alt, sind im Oktober 2020 mit Corona infiziert worden. Wir hatten eine Woche extreme Schlappheit, trockenen Husten sowie keinen Appetit. Wir tranken nur Wasser, aßen nur Äpfel und Essiggurken. Wir hatten beim Einschlafen Ängste wegen eventuellen Luftbeschwerden. Nach einer Woche hatten wir sieben Kilo abgenommen. Danach erholten wir uns schnell binnen drei Tagen. Nach drei Wochen wurde ein Antikörpertest veranlasst, der positiv war. So ist unsere Krankheitsgeschichte, die für uns neu war. Ich sehe die Ansteckungsgefahr nicht bei den Geschäften, sondern bei der Dunkelziffer infizierter Personen, die leichte Symptome hatten. Deshalb lautet mein Rat, dass jeder einen kostenlosen Antikörpertest machen sollte und Aufklärung, ob sich die bereits Infizierten mit Antikörpern genau so schützen sollten.

Martin Stelzer

Tuntenhausen

Die neue 15-Kilometer-Regel ist der nächste Schritt von plan- und hilflosen Maßnahmen der Bundes- und Staatsregierung zur Eindämmung der Infektionszahlen. Ein Bürger aus Berchtesgaden hat es auf den Punkt gebracht: „Wir sind am längsten im Lockdown, haben aber die höchste Inzidenz. Anscheinend läuft da gehörig etwas falsch...!“ Zugleich hat der Berchtesgadener Landrat keine Ahnung, woher die hohen Zahlen kommen. Da sperrt man halt auf Verdacht noch mehr zu. Ob diese Maßnahmen wirklich zu einer Eindämmung der Infektionen beitragen, sei dahingestellt. Das nennt man gemeinhin Aktionismus. Das beste Beispiel für dieses Vorgehen ist Markus Söder, dem die CSU kritiklos folgt. Ministerpräsident Söder sagt auch, es werde immer noch zu viel über die Maßnahmen diskutiert. Das ist eine entlarvende Aussage, die ein seltsames Demokratieverständnis erkennen lässt. Der Bürger soll sich wohl den staatlichen Anordnungen widerspruchslos fügen. Noch eine Anmerkung zur angestrebten Inzidenz von 50. Der renommierte Epidemiologe Klaus Stöhr hat überzeugend dargelegt, dass, das belegen Beispiele aus ganz Europa, dieser Wert in unserer Klimazone und im Winter nicht erreichbar ist. Man braucht also einen anderen Umgang mit dem Virus und nicht einen Dauerlockdown. Die Kollateralschäden sind jetzt schon immens. Wie zu erwarten haben Bundes- und Staatsregierung darauf nicht reagiert. Ein Armutszeugnis!

Martin Stemberger

Rosenheim

In einem Kommentar im Politikteil hieß es: „Deshalb ist es nur ein kleiner Trost, dass Senioren sie (die FFP2-Masken) ohnehin gratis bekommen.“ Diesen Trost gibt es nicht. Als ich (77 Jahre) nach Weihnachten zur Apotheke kam, um für mich und meine Frau (79 Jahre) FFP2-Masken zu holen, war das Kontingent bereits aus. Das Ganze war eine der vielen Ankündigungen unserer Politiker, denen nur eine laue oder keine Tat folgt. Ich kann auch keine FFP2-Maske beim örtlichen Handel kaufen, da ich zum Einkauf eine FFP2-Maske benötige. Also werde ich durch Markus Söder zu Amazon gezwungen.

Herbert Huber

Wasserburg

Endlich wird jetzt auch in Deutschland geimpft – dank des öffentlichen Drucks. Damit sind wir jedoch nicht am Ende des Corona-Tunnels: Reicht die Immunisierung von zwei Dritteln der Bevölkerung wirklich aus? Schützt die Impfung länger als nur drei bis sechs Monate? Stoppt der Impfstoff auch eine Übertragung des Erregers? Wurde überhaupt ausreichend Impfstoff eingekauft? Von daher wären Medikamente wichtig. Dann könnte man den Krankheitsverlauf abmildern und die Sterblichkeit senken bis zum Erreichen des Zwei-Drittel-Ziels – oder noch länger, falls das Zwei-Drittel-Ziel nicht ausreicht. Vor Kurzem deckten TV-Journalisten auf: Es gibt mehrere mittelständische Medikamenten-Hersteller in Deutschland, die jetzt noch ein bis 1,5 Jahre brauchen, weil sie nicht gefördert werden. Ihnen fehlt das Geld, um parallel zur klinischen Studie schon mit der Produktion des Medikaments zu beginnen. Ihr Antrag auf staatliche Hilfe in Höhe einer zweistelligen Millionensumme wurde von der Bundesregierung abgelehnt. Begründung: Man wolle sich gegenwärtig auf die Förderung von Impfstoffen konzentrieren. Das muss man sich vorstellen: Bei den Medikamenten geht es insgesamt um eine Förderung im zweistelligen Millionen-Bereich. Bei den Impf-Herstellern dagegen gab es für drei Firmen 740 Millionen Euro – auch damit sie schnell mit der Produktion beginnen konnten. Nachdem die Recherche öffentlich wurde, will das Forschungs-Ministerium nun ein Förderprogramm auflegen. Hoffentlich dauert das nicht Monate. Wäre es nicht schön, eine Bundesregierung zu haben, die bei wichtigen Themen pro-aktiv handelt, statt immer wieder so lange zu warten, bis es brennt.

Jürgen Böhm

Kolbermoor

Wenn die Regierung Betriebe zu Homeoffice zwingen will, dann frage ich Herrn Söder, was mit den Beamten und Mitarbeitern in den Gesundheitsämtern ist. Politiker sollten uns in der schlimmsten Situation etwas Ruhe von ihren dauernden übergriffigen Reden gönnen, in denen sie sich oft im Ton vergreifen. Wir sind mündige Bürger und halten uns an Regeln. Der Ton macht die Musik.

Andrea Lipp

Kirchdorf

Die Corona-Pandemie kostete in Deutschland schon über 43 000 Menschen das Leben und legte Teile der Wirtschaft lahm. Alle Hoffnung lag auf einem neuen Impfstoff der Firma Biontech. Biontech bot der EU 500 Millionen Dosen an, aber diese übernahm nur einen Teil. Während in Drittländern rund um die Uhr geimpft wird, fehlt der Impfstoff in Deutschland. Die Ursache ist vor allem die Entscheidung der Kanzlerin, den nationalen Impfstoffkauf auf die EU zu übertragen. Sie wollte keinen „Impf-Nationalismus“. Sie stellt den europäischen Gedanken über das Wohl der Menschen in unserem Land, über ihren Amtseid – „Dem deutschen Volk zu dienen und Schaden von ihm abzuwenden“ – obwohl es um Leben und Tod der eigenen Bürger geht. Dies war bei der deutschen EU-Unterwürfigkeit zu erwarten. Beispiele dafür sind die erfolglosen Finanzhilfen an die EU in Milliardenhöhe, die Deutsch land mit in die Krise ziehen. Aussage der EZB-Präsidentin Frau Lagarde: „Die EU ist trotz aller Hilfen in der Krise wie nie zuvor.“ Ein weiterer Grund für den fehlenden Impfstoff ist, dass Frankreich den Kauf von ausreichend Impfstoff verhinderte, damit die EU von der französischen Pharmafirma Sanofi kauft, die aber noch keine Zulassung hat. Die EU-Kommissionspräsidentin Frau von der Leyen findet dazu aber warme Worte. „Der gemeinsame Impfbeginn in Europa ist ein berührender Moment der Einigkeit und eine europäische Erfolgsgeschichte.“ Ob das die Hinterbliebenen der Toten tröstet?

Heinz Dierk Lange

Waldkraiburg

Das hat mit Schutz der Bevölkerung nichts zu tun. Die Regierung missachtet alle Studien und Publikationen, die dem „Wegsperren“ widersprechen. Es gibt mittlerweile viele. Die Folgen dieser Maßnahmen sind bei weitem schädlicher für Leib und Leben und die Wirtschaft, als sie nutzen. Im Widerspruch zu der neuen Verordnung steht, dass das Robert Koch-Institut in seinen Infektionsschutzmaßnahmen (Stand 6. Januar) das Tragen von FFP2-Masken zur privaten Nutzung gar nicht empfiehlt. „Weiß nicht, was Söder da geritten hat“, war die Aussage von Professor Podbielski, Direktor der Uni Rostock. Merkel und Söder nutzen nur Aussagen, die ihr „Wegsperren“ rechtfertigen, und ziehen nur Berater hinzu, die Fürsprecher sind. Das ist nicht demokratisch. Im Zusammenhang von Todesfällen konnte man lesen, dass diese sieben Personen hochbetagt waren und alle schwerwiegende Vorerkrankungen hatten. Solche Äußerungen im Zusammenhang mit Covid-Toten gelten als moralisch verwerflich. In Bezug auf die Impfungen wird es billigend hingenommen. Die breiten Medien sollten endlich allen eine Plattform bieten, Befürwortern und Kritikern in gleichem Maße. Offen und ehrlich und ohne Panikmache.

Uwe Voß

Aschau im Chiemgau

Aber Anlass dazu besteht nicht an den Einschränkungen, sondern vielmehr da ran, dass den Querdenkern zu früh nachgegeben wurde. Der Anstieg der Infektionen ist vor allem darauf zurückzuführen, dass einseitig Einschränkungen angeordnet und zu wenig nach Alternativen gesucht wurde. Als zusätzliche Maßnahme hatte ich unserem Ministerpräsidenten Herrn Dr. Söder und dem Gesundheitsministerium folgenden Vorschlag unterbreitet: Ich bin weit davon entfernt, die Masken als unnütz oder wirkungslos zu bezeichnen, ich fürchte jedoch, dass sie in geschlossenen Räumen zu wenig bringen. In 45 Minuten – eine Unterrichtsstunde lang – geht ein großer Teil der Atemluft als Aerosole neben der Maske in die Umgebung und kann mit der Zeit einen ganzen Klassenraum infizieren. Durch den Einsatz von UV-Strahlern könnte während der Pausen die Luft desinfiziert und von dem Virus befreit werden. Der oder die UV-Strahler ließen sich dann wechselnd in den Klassen einsetzen, die gerade Pausen haben und sich die Kinder währenddessen auf dem Schulhof befinden.

Viktor Noszko

Eiselfing

Ich verstehe nicht, warum Masken mit der Bezeichnung KN 95 Made in China durch das BRK verteilt werden, obwohl deutsche Produzenten die Lager voll haben. Da kann ich nur noch den Kopf schütteln.

Alexandra Graupe

Rott

Fast widerstandslos lassen wir uns die Beschränkung unserer Grundrechte gefallen und erlauben unseren Politikern sogar, laut über eine Impfpflicht nachzudenken. Trauriges Beispiel sind die jüngsten Informationen zu Toten nach der Corona-Impfung. So handele es sich bei kurz nach der Impfung Verstorbenen durchweg um Ältere mit Vorerkrankungen beziehungsweise altersbedingt erhöhtem Sterberisiko. Dagegen gibt es immer wieder Todesfälle, die trotz anderer Sterbeursache oder sogar negativem Befund den Corona-Toten zugerechnet werden. Unser Gesundheitsminister Spahn verkündet sogar, die Impfung würde Leben retten. Welche Anmaßung! Müsste es nicht heißen, Leben lasse sich bestenfalls verlängern? Was ich übrigens auch anzweifle… Die Liste an Negativbeispielen ließe sich endlos fortsetzen. Ich möchte meine eigene Verantwortung für mein Leben zurück. Wer sich bedroht fühlt, kann gerne immer und überall Mundschutz tragen – aber ohne Pflicht! So einfach wäre das.

Lisa Wallner

Rosenheim

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