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Weiter Streit ums Impfen

Für einen Restaurantbesuch ist ab einer Inzidenz von 50 an drei aufeinanderfolgenden Tagen ein negativer Test nachzuweisen.
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Für einen Restaurantbesuch ist ab einer Inzidenz von 50 an drei aufeinanderfolgenden Tagen ein negativer Test nachzuweisen.

Zur Berichterstattung über die Corona-Pandemie (Politikteil) sowie Leserbriefe:

Nachdem ich jetzt monatelang mit den Leserbriefen über die Corona-Impfung den Eindruck gewonnen habe, dass die Impfgegner immer aggressiver und lautstärker ihre Ablehnung der Impfung kundtun, möchte ich meinerseits nun ein paar Gedanken für die Impfung miteinbringen. Für mich bestand nie ein Zweifel, dass ich das Angebot einer Impfung wahrnehmen werde. Dabei spielte auch der Impfstoff nie eine Rolle. Haben die Impfgegner die überfüllten Krankenhäuser im Norden Italiens vergessen, wo die Ärzte entscheiden mussten, wer noch behandelt wird oder wen sie sterben lassen? Oder die chaotischen Zustände in Brasilien und den USA, wo man nicht wusste, wo und wie man die Corona-Toten lagern und „entsorgen“ soll. Diese Ereignisse entstanden durch Corona-Leugner und Impfgegner. Mir ist in dieser Zeit ein Spruch von Trump im Gedächtnis geblieben, der sagte „It is what it is.“ So möchte ich als verantwortlich denkender Mensch nicht mit Mitmenschen umgehen. Für mich selbst war und ist diese Impfung eine Notwendigkeit auch für die Gesellschaft, in und mit der wir leben, aber auch für die Leugner der Pandemie. Nur auf Diskussionen über die Sinnhaftigkeit der Impfung mit Gegnern lasse ich mich nicht mehr ein. Solange keine wirksamen Medikamente gegen das Virus zur Verfügung stehen, ist die Impfung die einzige Möglichkeit, um zur Normalität zurückzukehren.

Günther Manz

Aschau/Inn

Die Impfquote ist falsch. Laut Robert-Koch-Institut sind aktuell 47,2 Millionen Deutsche doppelt (57,2 Prozent) geimpft. Tatsache ist: Für unter Zwölfjährige ist weltweit kein Impfstoff verfügbar. Diese Gruppe macht bei uns rund 9,3 Millionen Menschen aus. Bezieht man also die oben genannte Zahl auf die in Wirklichkeit möglichen Impfkandidaten – das sind dann nur noch etwa 73,8 Millionen Deutsche – ergibt sich eine Quote von 64 Prozent?! Gut, künftig ist auch der Anteil ungewollter Schwangerschaften kleiner, wenn wir alle Männer in die Statistik einrechnen. Zusätzlich zeigen Umfragen des RKI/DIW, dass die Daten fehlerhaft, also eventuell um einiges zu niedrig sind. Herr Söder behauptet, dass „Geimpfte sich nicht infizieren können“, „von Geimpften keine Gefahr ausgeht“. In Rosenheim werden 12,3 Prozent der Ansteckungen als sogenannter Impfdurchbruch gewertet – merkwürdigerweise sind es deutschlandweit nur 0,01 Prozent. Weltweit gibt es Tote, obwohl sie geimpft waren. In Westeuropa, den USA oder Israel sind kaum mehr als 60 Prozent vollständig geimpft – haben wir so viele impfunwillige Querdenker? Zehntausende in Fußballstadien – beim Hamburg-Marathon dürfen keine Getesteten starten. Laut einer englischen Studie nur 1,12 Infektionen pro 100 000 Besuchern in Fitnessstudios – aber diese werden, genauso wie die Gastronomie, als potenzielle Superspreader gebrandmarkt und gesunde Menschen von deren Besuch künftig ausgeschlossen. Warum verlangen wir nicht angesichts von Milliardenschäden bei Ladendiebstählen künftig von jedem Kunden ein polizeiliches Führungszeugnis? Maskenprofiteure wie Sauter oder Nüsslein, Plagiatoren wie Schavan, Giffey oder zu Guttenberg als Vorbilder; Amthor oder Klöckner – Politlobbyisten statt Volksvertreter. Wahrscheinlich braucht es eine Dosis Biontech, damit einem dieser Schwachsinn nicht mehr auffällt.

Markus Pfaffelhuber

Rosenheim

Ab 11. Oktober sind die Tests nicht mehr kostenlos. Wenn mir eine Bekannte erzählt, dass ihre Kollegin genesen und zweimal geimpft ist, im Büro fleißig die Maske trägt und sich vorsichtshalber zweimal in der Woche testen lässt, weil es ja nicht wehtut und auch nichts kostet, dann frage ich mich schon, ob die bösen Ungeimpften daran schuld sind, dass die Kosten so explodieren. Wer bitte lässt sich von den Ungeimpften ohne Grund und nur so aus Spaß testen?

Doris Zweckstetter

Bad Aibling

„Vollständig geimpft“ (sprich: zweimal geimpft) wird bisher als der (einzige) Ausweg aus der Pandemie propagiert. Herdenimmunität soll die Lösung sein, allen voran und immer wieder bekräftigt durch unseren Ministerpräsidenten Markus Söder. Aber fast schon unbemerkt und ohne viel Getöse wird jetzt, gerade mal ein gutes Vierteljahr, nachdem die Impfstrategie etwas Fahrt aufgenommen hat, die Auffrischungsimpfung in Bayern begonnen. Für mich ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Impfung doch nicht so wirksam ist, wie wir glauben sollen, dass der Impfschutz (= Selbstschutz vor schwerem Verlauf) nachlässt, dass die Möglichkeit der Ansteckung durch infizierte Geimpfte präsent ist. Wie verträgt sich das damit, dass Geimpfte (und Genesene) für so vieles keinen Test benötigen, wenn sie doch gleichzeitig eine unerkannte – weil ungetestete – Quelle der Infektion darstellen? Bekommt man hier nicht zwangsläufig den Eindruck, dass auf Biegen (unserer Grundrechte) und Brechen (des berechtigen Widerstands) undurchschaubare Interessen verfolgt werden? Und wenn die Auffrischungsimpfung für den vollständigen (?) Schutz der Geimpften, für den Schutz vor weiterer aktiver wie passiver Ansteckung und letztlich auch für die Herdenimmunität nötig ist – und wohl immer wieder nötig sein wird –, müssen die Impfwilligen die Auffrischungsimpfungen dann ebenso selbst bezahlen wie die Ungeimpften die allerorten verlangten Tests? Oder werden diese Impfungen für die bedenkenlose Willigkeit weiterhin kostenlos sein?

Rupert Höhendinger

Flintsbach

Herr Söder und seine Ja-Sager laufen wieder mal zur Höchstform auf: Massiver Druck gegen Nichtgeimpfte wird aufgebaut; Verbote, Forderungen und Kontrollen nehmen zu. Geschäftsleute werden für Regierungsinteressen benutzt. Denunzianten haben Hochkonjunktur. Natürlich alles „zum Wohle des Volkes“.

Tina Freier

Kolbermoor

Ich bin eine alte Frau, kein Querdenker und nicht links- oder rechtsrevolutionär. Mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass ein Medikament nach so kurzer Zeit nicht ausreichend getestet sein kann. Ich habe in einer pharmazeutischen Firma gearbeitet und kenne den meist sehr langwierigen Prozess der Zulassung. Wer sich mehr informieren will, kann das tun, etwa über Sucharit Bhakdi, einen sehr kompetenter Mann, der über die Wirksamkeit des Impfstoffes aufklärt.

Dorothea Spötzl

Oberaudorf

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