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Weidenbach in der Sackgasse:Nicht einmal an Radweg gedacht

Zur Berichterstattung über die Schließung der Bahnüberführung „Am Brühl“ in Weidenbach (Lokalteil):

Es ist schon traurig, dass eine Schließung einer seit 150 Jahren bestehenden Bahnkreuzung als Erfolg dargestellt wird. Der Wegfall dieser Bahnkreuzung hat erhebliche Auswirkungen auf die Verkehrssitua tion und ist für viele Generationen wegweisend. Die Weidenbacher wollten beide Bahnkreuzungen erhalten, da aus unserer Sicht, die Bahnparallelstraße über die Blumenau, wegen der zusätzlichen Umwege keine Alternative darstellte.

Die Gemeinde hat die Schließung der Bahnüberführung Am Brühl als Gegenfinanzierung nur aus einer Notlage heraus unterbreitet, da sie keine drei bis vier Millionen Euro finanzieren kann und somit keinen anderen Ausweg sah. Bereits 2010 wurde eine Bahnkreuzung in der Ortsmitte ersatzlos geschlossen, die Bahnhaltestelle wird mit dem zweigleisigen Ausbau wohl auch geschlossen.

Durch die Schließung der Bahnkreuzung und dem Wegfall der Haltestelle kann die Bundesbahn bereits ohnehin erhebliche Mittel einsparen. Es ist schon sehr verwunderlich, dass bei so einem großen Bauvorhaben (rund 2,3 Milliarden Euro), wovon der ganze Süd-Ostbayerische Raum und darüber hinaus profitiert, eine kleine Gemeinde und die betroffenen Bürger auf sich allein gestellt sind.

Wo bleibt die Solidarität derjenigen, die den zweigleisigen Bahnausbau fordern und davon profitieren? In Weidenbach haben wir durch ansässige Gewerbebetriebe und den Durchgangsverkehr zur A 94 beziehungsweise zur Staatsstraße 2084 ohnehin ein hohes Verkehrsaufkommen, das künftig weiter zunehmen wird. Viele Bürger, insbesondere die betroffenen Landwirte, müssen künftig erhebliche Umwege durch die Ortschaft in Kauf nehmen. Dabei wäre es so einfach, die Unterführung zu erhalten – ohne zusätzlich Flächen zu versiegeln. Nicht einmal an einen Fuß- oder Fahrradweg wurde gedacht, um das Isental zu erreichen.

Anton Stettner

Heldenstein

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