Wehrpflicht: Bundeswehr keine Schule der Nation

Zum Bericht „Högl‘s Wehrpflicht-Vorstoß stößt auf Ablehnung“ (Politik):

Neue Besen kehren nicht immer gut! Das trifft sicherlich auch auf die neue Wehrbeauftragte Dr. Eva Högl (SPD) zu, die den bisherigen in der Truppe geachteten Wehrbeauftragten Dr. Hans-Peter Barthels (SPD, abgelöst hat. Sicherlich gehört es nicht vorrangig zum Aufgabenbereich einer Wehrbeauftragten, in der Öffentlichkeit „laut darüber nachzudenken“, ob es von Vorteil sei, die „allgemeine Wehrpflicht“ nur deshalb wieder einzuführen, um angeblich zunehmende rechtsradikale Tendenzen in der Truppe zu unterbinden. Die Bundeswehr, eine Parlamentsarmee von „Bürgern in Uniform“, sollte keinesfalls als „Schule der Nation“ herhalten müssen. Die neue Wehrbeauftragte hat mit ihren Gedankenspielen der SPD wie auch der Bundeswehr unnötigerweise einen Bärendienst erwiesen.

Jürgen Engelhardt

Stephanskirchen

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