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Leserbrief

Was wohl die „Schwarze Madonna“ zur Umgestaltung der Sprache sagt?

Zur Berichterstattung über das Thema Toleranz und Diskriminierung (Politikteil):

Ich kann sie nicht mehr hören, diese uns aufgezwungenen Farben- und Wortspiele. Diesen Schwachsinn, den uns eine Minderheit gerade aufdrängt. Ich habe im Schwarzwald gelebt, habe hier gelernt wie eine Schwarzwälder Torte gebacken wird. Meine Mutter hat Schwarzwurzeln als Gemüse gekocht. Die Schuhe der Schwarzwälder Tracht sind auch schwarz genau wie bei uns in Bayern. Soll das alles jetzt in Frage gestellt werden, nur weil ein paar „Superdeutsche“ in jeder Farbe eine Diskriminierung sehen?

Diesen „Blödsinn“ soll noch einer verstehen, der in der Schule über die gelbe Gefahr, von den Rothäuten und den blaublütigen Herrschaften gelernt hat. Der Bergarbeiter kam und kommt immer noch schwarz aus der Kohlegrube. Wir haben uns als Indianer verkleidet und die gerade gefundene Taubenfeder als Kopfschmuck verwendet. Der Zigeunerbaron, eine sehr schöne Operette, heißt jetzt vielleicht bald Gypsybaron? Johann Strauss würde sich im Grab rumdrehen.

Ein Zigeunerschnitzel ist natürlich nicht aus einem Zigeuner gefertigt, aber die Garnitur (Soße) hat es auf der ganzen Welt zu kaum vergleichbarem Ruhm gebracht und wird heute international „Zingara“ genannt. Die Kochbücher werden mit Sicherheit nicht umgeschrieben.

Ich selbst freue mich auf den nächsten „Negerkuss“, oder wird es das alles nicht mehr geben?

Das Hotel „Drei Mohren“ in Augsburg ist nach 400 Jahren Geschichte und musste den Namen ändern.

Da ist doch noch das Schwarze Meer: Glaubt einer im Ernst, dass dieses riesige Gewässer einen anderen Namen bekommt? Wir könnten aber auch die Schwarze Madonna in Altötting um Rat fragen, was hier zu tun ist.

Klaus Storch

Rosenheim

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