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Warum wurde nur in eine Richtung ermittelt?

Zum Bericht „Urteil im Mühldorfer „Autoraser-Prozess“ ist rechtskräftig“ (Lokalteil):

Die gesamte Ermittlung in Richtung des sogenannten „Autorennens“ basierte auf der Aussage einer Zeugin, die ihre Aussage vor Gericht nicht bestätigt hat. Wenn man die Ermittlungen richtig geführt und die Aussage dieser Zeugin vorher hinterfragt hätte, wäre der Prozess nicht in diese Richtung gelaufen. Es wurde auch von Anfang an nie erwähnt, dass der 16-Jährige plötzlich bei rotem Lichtzeichen vor das Auto lief. Eine Frau am Straßenrand rief, als er die Straße überqueren wollte „Bleib stehen, es kommt ein Auto.“ Trotzdem rannte er plötzlich bei roter (dies ist durch die Aussage eines weiteren Zeugen bestätigt) Fußgängerampel los. Auch wenn der Fahrer 50 km/h gefahren wäre, hätte er nur auf 37 km/h abbremsen können, und somit wären laut Gutachten tödliche Verletzungen nicht auszuschließen gewesen. Der Unfall war somit für den Fahrer nicht vermeidbar, und die Ursache war das plötzliche Betreten der Straße.Warum Polizei und Staatsanwaltschaft nur in eine Richtung ermittelt haben, kann man nicht verstehen. Vielleicht wollten die Beamten eine Auszeichnung. Der Verdacht ist naheliegend, dass die Staatsanwaltschaft und das Gericht auf Kosten des jungen Fahrers ein Exempel statuieren wollten.

Die Berufung wurde nur zurückgezogen, weil man gegen diese sogenannte „Rechtssprechung“ keine Chance hat. Und um Ruhe in den Fall zu bringen, der das Leben des jungen Fahrers ebenso zerstört hat.

Katharina Mänzel

Waldkraiburg

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