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Warum nicht mit dem ÖPNV zum Bergerlebnis?

Zur Berichterstattung über die Verkehrsprobleme in den Alpen (Bayernteil):

Die Verkehrsproblematik im Alpenraum ist seit vielen Jahren ein großes Thema. Natur und Bewohner leiden zunehmend unter dem Besucherdruck: Blechlawinen durch Orte, zugeparkte Rettungswege und landwirtschaftliche Flächen, Lärm und Gestank – dies alles in einem hochsensiblen und einzigartigen Naturraum.

Gemeinden reagieren mit noch mehr versiegelten Parkplätzen, versuchen ihr Glück mit höheren Parkgebühren oder intelligenter Besucherlenkung. Der Erfolg solcher Maßnahmen erscheint oft fraglich.

Ein wirksamer Lösungsbaustein liegt auf der Hand: Viele Regionen der Alpen sind schon jetzt gut ins öffentliche Verkehrsnetz eingebunden. Warum nicht mit dem ÖPNV zum Bergerlebnis? Stressfrei, umweltfreundlich, verträglich für Natur und Bergbewohner.

Trotzdem ist hinsichtlich des ÖPNV-Angebots zu und in den Bergen noch viel Potenzial nach oben. Insbesondere der Busverkehr leidet häufig unter für den Freizeitverkehr sehr unattraktiven Fahrplänen, oft fehlen auch attraktive Ticketangebote.

Unsere österreichischen Nachbarn machen uns schon seit Langem vor, wie es gehen kann. „Ein Land – ein Tarif“ in Tirol oder Salzburg, günstige Tickets, aktuell das attraktive österreichische Klimaticket ab Oktober – alles flankiert durch auch für den Freizeitverkehr sinnvolle Gestaltung von Fahrplänen und dichte Taktungen. Auch Südtirol steht hier beispielhaft für ein atrraktives öffentliches Verkehrsangebot. Die Politik ist dringend gefordert, Angebote im öffentlichen Verkehr massiv auszubauen. Attraktive Angebote werden auch genutzt.

Wichtig ist jedoch nicht nur das „Was ist möglich?“, sondern auch das „Wie mache ich das?“. Einschlägige Portale im Internet gibt es schon, neben deutlich erweiterten Bemühungen des Deutschen Alpenvereins zum Thema sei hier der Verein „Bahn zum Berg“ genannt.

Nikolaus Vogl

Bad Endorf

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