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Wann wird Radfahren endlich barrierefrei?

Zum Bericht „Kein Fremdverschulden“ (Regionalteil):

In der Kurzmeldung „Kein Fremdverschulden“ wird eine häufige Unfallsituation von Radfahrenden geschildert: Beim Wechsel vom Radweg auf die Straße oder umgekehrt verhakt sich das Vorderrad an der vorhandenen Schwelle, und die Radlerin stürzt. Kein Fremdverschulden, selber schuld – oder? Über die konkrete Situation in diesem Fall kann ich nichts sagen, aber wie steht es mit der Verantwortung von Verkehrsplaner/innen und Bauämtern? Seit 2010 fordern die ERA (Empfehlungen für Radverkehrsanlagen): „Der Übergang zwischen Seitenraum (zum Beispiel Radweg; Anm.) und Fahrbahn beziehungsweise umgekehrt ist so auszubilden, dass er mit Fahrrädern stoßfrei in direkter Führung und ohne Verschwenkungen erreicht bzw. verlassen werden kann.“ Die hier geforderte „Nullabsenkung“ wird aber nach wie vor kaum umgesetzt. Die Regel sind eher Kanten von 2 bis 3 cm Höhe, die für ein Fahrrad ein erhebliches Hindernis darstellen. Das ist mindestens ein sträfliches Versäumnis und setzt täglich die Gesundheit von Radelnden aufs Spiel. Wann erhält der Radverkehr endlich eine angemessene und sichere Infra struktur?

Frank Wiens

Stephanskirchen

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