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OVB-Leserforum

„Nicht Wagenknecht zerstört Die Linke“: OVB-Leser zur Debatte um Sahra Wagenknecht

Sahra Wagenknecht (Die Linke) spricht bei einer Sitzung des Bundestags.
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Sahra Wagenknecht (Die Linke) spricht bei einer Sitzung des Bundestags.

Zum Bericht „Parteispitze rückt von Wagenknecht ab“ (Politikteil):

Johannes Breitner (Bad Aibling): Nicht Wagenknecht zerstört Die Linke, sondern der dem Mainstream angepasste Teil dieser Partei. Leider werden realitätsbezogene Politiker wie Wagenknecht im öffentlichen Mainstream immer gleich niedergemacht. Sie ist promovierte Volkswirtin und hat in Sachen Sanktionen, die für unsere Wirtschaft schädlich sind, sicher mehr Ahnung als zum Beispiel die Völkerrechtlerin und US-Mainstream-Nachplapperin Baerbock, welche mitgewirkt hat, dass aus der einstigen Partei der Friedensbewegung (Grüne) eine Organisation der größten Nato-Kriegstreiber wurde.

Die Linke hat die Bundestagswahl nicht wegen Wagenknecht verloren, sondern weil sie von führenden Parteimitgliedern gemobbt und kaltgestellt wurde. Der Mainstream-Flügel der Linken hat sich immer mehr der SPD und den Grünen angebiedert, deshalb war die Rolle der konsequenten linken Opposition infrage gestellt. Und viele Wählende haben dann gleich für SPD oder Grüne gestimmt statt wie bisher für Die Linke, weil zwischen diesen Parteien nur noch marginale Unterschiede erkennbar waren.

Der Vorwurf des Kommentators, dass Wagenknecht mit rechtsextremen Verfassungsfeinden gemeinsame Sache macht, ist absurd. Der Protest gegen die falsche und für unser Land schädliche Sanktionspolitik muss von links kommen, damit die radikale Rechte nicht unsere leidenden Bevölkerungsschichten mit ihrer Demagogie aufwiegeln kann und dann wieder unser Land, wie von 1933 bis 1945, in den totalen Abgrund führt.

Brigitte Lichtenau (Rosenheim): In Erwartung von Demonstrationen im „heißen Herbst“ nimmt die mediale Hatz lupenreiner Bessermenschen wieder Fahrt auf. Längst schon haben sie ungeimpfte Großmütter, die mit dem Grundgesetz in der Hand gegen die Corona-Maske der Enkel demonstrierten, als „Nazis“ entlarvt. Nun warnen sie eindringlich davor, sich mit diesen auf der Straße blicken zu lassen. Angesichts der dummdreisten Diffamierung kritischer Bürger, die auch vor Persönlichkeiten wie Ex-ZDF-Journalist Peter Hahne und Sahra Wagenknecht nicht halt macht, frage ich mich: Wer ist hier in Wahrheit die kleine radikale Minderheit, die die Reste der „Demokratie“ zerstört? Die demonstrierenden Bürger abseits der bezahlten „Antifa“ sind es jedenfalls nicht.

Unter dem Deckmantel von Gesundheits- und Klimaschutz wird an der digitalen Total-Überwachung der Bürger gearbeitet, und „Frei“-Demokrat Christian Lindner verkündet im harmlosen Plauderton die „digitale Identität“ für uns alle. Wir werden sehen, wie viel sogenannte „Verschwörungstheorie“ den Praxistest bestehen wird. Die tägliche mediale Botschaft lautet: Man bleibe für die Regierung bequem, sonst ist man pauschal rechtsextrem. Also zuhause bleiben. Jederzeit den nackten Oberarm und den QR Code hinhalten, unter der Gesichtswindel schweigend der eigenen Enteignung entgegensehen, die Losungen von Herrn Habeck und Frau Baerbock abnicken und solidarisch frösteln, dann kann uns im „besten Deutschland aller Zeiten“ (Bundespräsident Steinmeier) nichts passieren.

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