Wählerwille bei Gemeinderatswahl sehr wohl abgebildet

Zum Leserbrief „Wählerwille verfälscht“ von Cornelius Feiner:

Im Gemeinderat in Stephanskirchen sind 24 Sitze zu verteilen. Nimmt man nun die Stimmen der Listen und die der Einzelpersonen zusammen, so ergeben sich die Zahlenwerte bzw. Prozentwerte der einzelnen Parteien. Man kann es als sinnvoll erachten, die Zahl der Mitglieder in politischen Gremien konstant zu halten. Die Leistungsfähigkeit eines Parlaments nimmt mit der Größe keinesfalls zu, die Kosten schon. Aus den Gegebenheiten auf Gemeindeebene ergibt sich eine für einen Sitz im Gemeinderat nötige Stimmenzahl. Die von den Parteien erzielten Stimmen werden durch diese Zahl geteilt und die Sitze zugewiesen. Mit dieser Methode wurden 20 Sitze vergeben. Nach der Zahl der Reststimmen wurden darauf die übrigen vier Sitze verteilt: AfD ein Sitz für 4474 Stimmen, BP ein Sitz für 4580 Stimmen, SPD ein Sitz für 2637 Stimmen, Parteifreie ein Sitz für 2235 Stimmen. Grüne und Freie Wähler gingen mit 1781 bzw. 1486 Reststimmen leer aus. Die Zusammensetzung des Gemeinderats Stephanskirchen stellt damit sehr wohl ein Abbild des Wählerwillens dar.

Cornelia und Fritz Kreutz

Stephanskirchen

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