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Leserforum

„Von Schenkung kann keine Rede sein“

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Leserbrief zu „Bayerweit einzigartige Werksiedlung“im Lokalteil:

Der Grundstein für die Baumwollspinnerei Kolbermoor wurde am 13. April 1861 gelegt, aber erst im Januar 1863 mit der Produktion der ersten Garne begonnen, so steht es im Buch „50 Jahre BSK“. Die Carl-Daniels-Anlage wurde 1963 mit Auflagen nur zur Verfügung gestellt. Am 28. November 1985 wurde dieser 2700 Quadratmeter große Park zu einem Preis von 30 DM pro Quadratmeter an die Stadt Kolbermoor verkauft. Auch der sogenannten „Spinnerei Kindergarten“ nebenan wurde gleichzeitig für 70 000 DM an die Stadt veräußert. Von einer Schenkung kann daher nicht die Rede sein.

Zum II. Bauabschnitt: 1907 wurde nur der Kindergarten gebaut, der im November 1908 fertiggestellt war. Im Mai 1912 wurde mit dem Bau neuer Arbeiterwohnungen an der Friedhofstraße (von-Bippen-Straße) begonnen und diese bis Kriegsbeginn am 2. August 1914 wesentlich vermehrt. Von 1918 bis 1920 wurden die restlichen kleinen Querhäuser und östlich die beiden großen Häuser errichtet. Zum III. Bauabschnitt: Dieser begann erst 1920 südlich der Mangfall mit dem sogenannten „100-Meter-Bau“. 1923 konnten die letzten 39 neuen Wohnungen bezogen werden. 1919, vor Baubeginn dieser Häuser also, musste erst die Eisenbetonbrücke über die Mangfall errichtet werden. Nachzulesen ist das in der Chronik von Albert Loher.

Anton Hamberger

Kolbermoor

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