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Von Erpressung, Hetze und Solidarität

„Wellenbrecher“ ist das Wort des Jahres 2021. Für OVB-Leser Heinz Höfner aus Großkarolinenfeld diente es als Inspiration für dieses Bild. „Achten wir gemeinsam darauf, dass die vierte Welle gebrochen wird und keine fünfte entstehen kann“, so sein Appell. re
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„Wellenbrecher“ ist das Wort des Jahres 2021. Für OVB-Leser Heinz Höfner aus Großkarolinenfeld diente es als Inspiration für dieses Bild. „Achten wir gemeinsam darauf, dass die vierte Welle gebrochen wird und keine fünfte entstehen kann“, so sein Appell. re

Zu den aktuellen Berichten über die Corona-Pandemie (Politikteil) und Leserbriefen:

In einer Bäckerei konnte ich einem Gespräch von drei Frauen am Tresen lauschen. Sie waren der Ansicht, dass man beim Boostern nicht von Biontech auf Moderna wechseln sollte, weil man bei Kreuzimpfung seinen Impfschutz verlieren könnte. „Letztendlich“, so eine der Damen, „will Herr Spahn nur den überschüssigen Impfstoff loswerden“. Eine andere Frau hätte diese Information sogar von ihrem Hausarzt bekommen, wie sie sagte. Schuld an solchem Getratsche sind unsere Politiker. Ich entschuldigte mich höflich und mischte nur kurz ein, dass dies Unsinn sei. Kurz danach bereute ich es, weil es in der Bäckerei so einfach gewesen wäre, den Frauen zu verdeutlich, dass Biontech und Moderna wie Brezen und Stangerln sind. Beides ist mRNA-Impfstoff beziehungsweise Hefeteig mit Lauge. Aus meiner Sicht kann man sich je nach eigenem Gusto entscheiden, was man nimmt. Die klassische Brezn zur Weißwurst oder das Stangerl, wenn es belegen will. Ich habe mit Biontech begonnen und werde auf Moderna zum Boostern wechseln. Mein Antikörpertest lag im August bei 1505 U/ml und ich denke, dass ich mich damit besser gegen Covid schütze.

Peter Hauser

Raubling

Viele Politiker fordern empört die gesellschaftliche Solidarität der Impfunwilligen ein und schrecken dabei nicht einmal vor der Androhung einer Impfpflicht zurück. Es gehe um den Schutz der Mitbürger. Das sind genau die Politiker, die uns noch vor wenigen Monaten erklärt haben, man könne es keinem Bürger in Deutschland zumuten, aktiv einer Organspende widersprechen zu müssen, falls man im Falle seines Todes kein Organ einem der vielen leidenden Mitmenschen spenden möchte. Das finde ich menschenverachtend und zynisch.

Dr. Georg Hartmetz

Heldenstein

Herzlichen Glückwunsch zu freigesprochenen, korrupten Politikern und eingesperrten Ungeimpften. Vielen Dank für die Erpressungen und die Spaltung der Gesellschaft. Aber auch danke dafür, dass ich jetzt endlich erkenne, wer von meinen Mitbürgern das Hirn einschaltet und wer nicht. Ich freue mich auf eine demokratische Zukunft in der Bananenrepublik Deutschland.

Klaus Baumann

Stephanskirchen

Liebe Mitmenschen: Es ist Zeit vom toten Pferd abzusteigen. Schluss mit der Panikmache und ran an den runden Tisch. Nur im respektvollen Miteinander wird ein konstruktiver Austausch gelingen. Schluss auch mit dem Maßnahmenaktionismus. Wir müssen aus unseren Fehlern lernen. Nur Idioten suchen Schuldige – wir brauchen aber nachhaltige Lösungen und ein klares Ausstiegsszenario. Die von Politik und Medien betriebene Diffamierung und Diskriminierung dient einzig der Ablenkung vom eigenen Versagen und dem persönlichen Machterhalt. Diese grauenhafte Spalterei muss endlich aufhören. Wenn wir aus der Krise herauskommen wollen, muss das zerstörte Vertrauen wieder aufgebaut und zusammengehalten werden. Dies gelingt nicht mit Zwang und Druck! Hören wir einander wieder zu und fragen wir uns: Kann es sein, dass mein Gegenüber vielleicht Recht hat? Es gibt auch eine Zeit nach Corona und dann sollten wir uns noch in die Augen schauen können.

Franz Sigl

Kolbermoor

Es verwundert, wenn unsere Medien über die gewählten Präsidenten von Ungarn und Polen als Zersetzer der Demokratie berichten, aber kein Wort der Kritik verlauten an der Verflechtung des Bundesverfassungsgericht durch den Obersten Richter Herrn Harbarth mit Regierung und auch an den Urteilen des Bundesverfassungsgerichts zur Verfassung. Das neueste Urteil über die Legitimation der Corona-Freiheitseinschränkungen gegenüber den Bürgern unseres Landes ist eine Farce und Missachtung der Artikel im Grundgesetz über die Freiheit, der Würde und der Unversehrtheit unserer Bürger in unserem Lande. Durch die jetzigen Urteile des Bundesverfassungsgericht werden die Artikel des Grundgesetzes schrittweise demontiert. Auf diesen Grundfesten der Grundgesetze ist unsere Demokratie aufgebaut. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis nichts mehr übrig ist von dem, was für uns selbstverständlich und in unser aller Bewusstsein auch ewiglich war.

Hubert Kirmaier

Edling

Dieses Jahr mit seinen vielen Krisen führt uns schmerzlich vor Augen, dass wir besonders mit der Corona-Krise und der Klimakrise doch sehr verletzlich sind. Vor Augen führen uns diese beiden Krisen auch, wie schlecht es um unsere Solidarität gestellt ist. Das wird besonders deutlich, wenn – egal bei welchem Problem – erst einmal auf den oder die andere Person gezeigt wird. Bei der niedrigen Impfquote in Südbayern kann durchaus kritisch formuliert werden, ob denn den Nichtgeimpften der Schutz der Schwächeren und Pflegebedürftigen nicht am Herzen liegt und sie darüber hinaus auch noch die Gefahr eingehen wollen, dass es selbst die vermeintlich gesunden Menschen schwer treffen kann. Schwer treffen kann es auch unsere nachfolgenden Generationen, wenn unser Handeln nicht wieder mehr von Nachhaltigkeit geprägt ist. Klar ist, dass ein Ressourcenverbrauch in dem Stil, wie er jetzt betrieben wird, nicht mehr ausgeübt werden kann. Die jüngere Generation stellt zu recht kritische Fragen. Deutschland gilt als sehr gut organisiertes Land. Doch gerade jetzt zeigt sich, dass dieses Talent nur minderen Erfolg hat, wenn es nicht von einem gerüttelt Maß an gesellschaftlichen Zusammenhalt begleitet wird. In der Politik wird sehr viel mit finanziellen Mitteln geregelt. Dies ist nur bis zu einem gewissen Punkt von Erfolg gekrönt, wenn die Werte nicht die gleichen sind, man nicht tatsächlich zusammenhält und praktisch dann auch etwas tut. Gleiches kann auch in unserem eigenen Leben und in der Wirtschaft beobachtet werden. In einer Wirtschaft mit einem ausgeprägten Outsourcinggedanken – was betriebswirtschaftlich auch sinnvoll ist– wird gleichzeitig Wissen und vor allem auch Verständnis und Empathie abgeschafft bzw. ausgelagert. Wichtig muss sein, dass jede Generation, jede gesellschaftliche Schicht die zu- recht Ihre Forderungen einbringt sich auch fragt, ob sie selbst genug für die Gesellschaft tut. Sonst bleibt es eine Krise der Solidarität.

Franz Baierl

Forsting

Jeder soll selbst entscheiden, ob er sich impfen lassen möchte oder nicht. Mit einer Impfung schützt sich die Person in erster Linie selbst. Ich bin persönlich bin von der Impfung überhaupt nicht überzeugt und lasse mich nicht impfen. Trotzdem akzeptiere ich, wenn sich jemand impfen lassen möchte. Wir müssen aufhören mit dieser Hetze auf Ungeimpfte. Keiner ist schuld, dass das Virus existiert. Schuld ist die Politik, die Krankenhäuser schließt und Intensivbetten abbaut, weil kein Personal mehr vorhanden ist. Wir müssen das Pflegepersonal besser bezahlen und mehr Geld investieren. Dass man eine Pandemie der Ungeimpften ausruft, ist absoluter Blödsinn. Macht eine Impfpflicht die Situation besser? Nein, denn viele Pflegekräfte und Ärzte haben angekündigt, dass sie kündigen, wenn eine Impfpflicht kommt. Mit einer Impfpflicht wird die Katastrophe im Krankenhaus noch größer.

Sebastian Wülferth

Altötting

Omikron ist bereits seit seit Mitte November in Südafrika bekannt. Also hätte man schon zu dieser Zeit reagieren und Maßnahmen treffen können. Betonung auf können. Aber unsere Damen und Herren Politiker gleich welcher Couleur kreisen lieber um sich selbst. Es wird beraten, geredet und geschaut nach dem Motto: Wenn ich nicht mehr weiter weiß, gründe ich einen Arbeitskreis. Ein Krisengipfel jagt den anderen, was herauskommt, ist nur heiße Luft. Wenn etwas beschlossen wird, dauert es eine Ewigkeit bis zur Umsetzung. In anderen Ländern geht so etwas über Nacht. Auf die Aussagen der Virologen, die die Lage als sehr ernst einstufen („Es ist bereits halb 1“) wird nur halbherzig eingegangen. Herr Wieler, Herr Drosten und Herr Lauterbach sowie die Leopoldina reden sich den Mund fusselig, aber unsere Politiker schalten auf Durchzug. Als es 2020 mit Corona anfing, war es in China seit September/Oktober 2019 bekannt. Damals stellte sich Herr Spahn hin und machte uns glauben, dass wir nicht betroffen seien. Zwei Tage später war das Virus da. Es werden immer wieder Aussagen getroffen, ohne vorher nachzudenken, was es für Folgen hat. Die Regierung manövriert sich dadurch immer häufiger in die Unglaubwürdigkeit. Keiner unserer Volksvertreter ist offenbar fähig, eine konkrete Aussage zu machen. Für was sind wir eigentlich wählen gegangen?

Johann Edl

Wasserburg

Als ich den Leserbrief von Doris Wittmann gelesen habe, war ich sprachlos. Aufhören zu „denken“ bedeutet Aufhören zu „sein“. Deutschland, wohin geht dein Weg?

Gabriele Rödler

Bad Endorf

Seit fast zwei Jahren befinden wir uns laut allgemeiner Erzählung in einer Pandemie – welche Zwischenbilanz kann man ziehen? Im Grunde gibt es nichts zu melden, was an der Situation etwas gebessert hätte. Als einziger Heilsbringer wird auf Teufel komm raus eine Impfung propagiert, die von manchen Experten nicht einmal als solche bezeichnet wird. Wurde ein wirksames Medikament zur Behandlung zugelassen? Wurde erläutert, was jeder einzelne von uns für sein Immunsystem tun kann? Wurden die Kapazitäten in den Krankenhäusern erweitert? Wurden die Pflegekräfte besser bezahlt? Wurde dafür gesorgt, dass sich mehr junge Menschen für die Pflegeberufe interessieren? Fünfmal Nein oder sogar: im Gegenteil. Aber darüber wird nicht viel gesprochen. Die öffentlichen Medien berichten dagegen völlig unkritisch. Weder von den tragischen Kollateralschäden der Maßnahmen in Wirtschaft und Gesellschaft noch von den Impfschäden wird berichtet. Dafür wird kräftig gegen uns Ungeimpfte gehetzt und uns alles in die Schuhe geschoben, was gerade nicht passt. Was soll diese Impfung bringen? Wir haben jetzt gut zwei Drittel Geimpfte und höhere Zahlen als vor einem Jahr ohne Impfung. Das Narrativ lautet hier, eine noch höhere Impfquote wäre der „Wellenbrecher“. Wer soll das glauben? 60 oder 70 Prozent machen alles schlimmer, aber bei 80 oder 100 Prozent sinken die Infektionen? Aber auch nur, wenn man sich alle paar Monate brav seinen „Booster“ abholt? Und auch noch eine Impfpflicht? Wer diese befürwortet, handelt für mich ohne Menschlichkeit, Empathie und Verstand.

Elisabeth Wallner

Rosenheim

Ich möchte niemanden „missionieren“, aber kurz erklären, warum ich mich für eine Impfung entschieden habe. Ich persönlich neige dazu, Tatsachen mehr zu berücksichtigen als diffuse Meinungen. Für mich selbst ist es eine Tatsache, dass ich Menschen, die sich seit Jahren oder Jahrzehnten wissenschaftlich mit einem Thema beschäftigen, mehr vertraue als meinem Bauchgefühl oder selbst ernannten Skeptikern. Ich kann mir als kritischer Bürger meine Meinung nur durch vielseitige und konträre Informationen bilden. Wenn ich alle Informationen, die meinem Bauchgefühl widersprechen könnten, als „Schmarrn“ gar nicht zur Kenntnis nehmen würde, verlöre ich meine Objektivität. Ich möchte auch den vielen Ärzten aus unserer Region dafür danken, dass sie ihre Meinung so klar zum Ausdruck gebracht haben, und damit gezeigt haben, dass nicht nur irgendwelche „anonymen“ Virologen sich für eine Impfung aussprechen. Natürlich habe ich mich auch mit kritischen und konträren Meinungen auseinandergesetzt. Nachdem aber der bei Weitem überwiegende Teil von Fachleuten das Impfen zwar nicht für risikofrei, aber statistisch belegt für weniger risikoreich für mich selbst und für meine Mitmenschen einstuft, habe ich mich – nach gründlicher Abwägung – für die Impfung entschieden. Dass vieles bei den politischen Entscheidungen falsch gelaufen ist, unterschreibe ich völlig. Daraus aber ein Versagen der Wissenschaft abzuleiten, halte ich für nicht zutreffend. Erlauben Sie mir als Inhaber der „Missio canonica“, der Lehrerlaubnis der katholischen Kirche, noch ein Wort an alle Gläubigen: Ist für uns die Aufforderung zur Nächstenliebe nur Schall und Rauch?

Christoph Rastinger

Feilnbach

Was ich länger schon beobachte, ist der Schaden, der durch Gleichmachereigehetze durch die vielen Experten entsteht. Das war quasi die Vorstufe zum Spalten. Alle wurden angeleitet Gleiches zu denken und Gleiches zu tun. Wir vertrauen in unserer Gesellschaft Führungspersonen, die ihre jeweiligen Gruppencluster mit Narrativen, also mit Geschichten bedienen, die schuftig und problematisch sind. Quer, also lateral zu denken war einst eine unserer größten Stärken und eine erfolgreiche Methode zum Lösen von Problemen und Aufgaben. Mit dem Zwang zum vertikalen Denken, also im folgsamen Umsetzen von Forderungen rigide Regierender, schlich sich unbemerkt die Menschlichkeit und die Freude an Buntheit aus unseren Leben.

Kathrin Köhler

Rohrdorf

In dem Bericht „Eine Impfskeptikerin fragt – Experten antworten“ kommt Sabina Sciubba zu Wort, die sich immer noch nicht hat impfen lassen und statt dessen auf ihr Immunsystem vertraut, das sie offensichtlich für unangreifbar hält, weil sie ja seit 30 Jahren in Bioläden einkauft. Wie man nur so naiv sein kann. Ihre Bedenken gegen eine Impfung wurden in dem sehr informativen Artikel von überzeugenden Argumenten hochrangiger Experten eindeutig widerlegt. Es wurde ausführlich und nachvollziehbar erklärt, warum die Impfung die beste Möglichkeit ist, sich vor einer Corona-Infektion mit schweren Verlauf oder gar dem Tod zu schützen. Die Nebenwirkungen einer Impfung sind nachweislich äußerst gering. Das Risiko ungeimpft an einer Covid-Infektion zu sterben, liegt bei 1:50. Das Risiko schwerer Nebenwirkungen bei 1:500 000. Außerdem schützt man durch eine Impfung nicht nur sich selber, sondern trägt auch zum Schutz der anderen bei. Das verstehe ich unter echter Solidarität. Man muss es deutlich sagen: Menschen, die sich nicht impfen lassen, sind gemeingefährlich. Die Experten warnen: Wer sich nicht impfen lässt, wird früher oder später selber an Corona erkranken. Man braucht sich ja nur mal anschauen, wie viele Patienten auf den Intensivstationen der Krankenhäuser liegen, der Großteil davon: Ungeimpfte. Durch die Entwicklung der Corona-Impfstoffe hätten wir erstmals die Möglichkeit, eine Pandemie wirkungsvoll zu bekämpfen. Leider gibt es noch viel zu viele, die sich von stichhaltigen wissenschaftlichen Argumenten nicht überzeugen lassen.

Richard Eder

Stephanskirchen

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