Volle Züge gefährden Gesundheit der Zug-Pendler

Zur Berichterstattung über Zugausfälle in der Corona-Krise und den damit verbundenen geringen Abständen zwischen Pendlern (im Lokalteil):

Ich bin eine Meridian-Pendlerin. Morgens von Rosenheim nach München und abends von München nach Raubling.

Auch in Zeiten des Coronavirus muss ich pendeln, da mein Arbeitgeber in München ist und wir kein Homeoffice haben.

Ich kann durchaus verstehen, dass jetzt Züge gestrichen werden. Aber was ich nicht verstehe, ist, dass dann die noch fahrenden Züge mit so wenigen Waggons fahren, dass morgens spätestens ab Aßling der Zug schon so voll ist, dass der Mindestabstand von 1,5 bis zwei Meter nicht gewährt werden kann. Direkt vor mir stand ein Polizist und auch andere Fahrgäste konnten keinen Abstand wahren.

Ich empfinde das als grob fahrlässig beziehungsweise gesundheitsgefährdend, wie der Meridian mit seinen Fahrgästen umgeht. Gerade jetzt, wo so viele Züge ausfallen, müsste der Meridian doch in der Lage sein, die wenigen Züge ,die noch fahren, mit mehr Waggons zu bestücken.

Donnerstags fahren offensichtlich mehr Leute, da die, die derzeit im Homeoffice arbeiten, meistens einmal in der Woche doch in die Arbeit fahren müssen. Dienstag und Mittwoch war es nämlich durchaus erträglich.

Da gibt unsere Bayerische Regierung heraus, dass man einen Mindestabstand halten soll und dann ist das beim Zugfahren nicht möglich.

Gertrud Spielbauer

Raubling

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