Was und wie viel einschränken?

Gesperrte Spielplätze sind eine Facette der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie. Die Leser der OVB-Heimatzeitungen machen sich Gedanken über deren Verhältnismäßigkeit. dpa
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Gesperrte Spielplätze sind eine Facette der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie. Die Leser der OVB-Heimatzeitungen machen sich Gedanken über deren Verhältnismäßigkeit. dpa

Zu Berichten und Kommentaren über die Corona-Pandemie und ihre Folgen (politischer Teil):

Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, die Corona-Krise hat es an den Tag gebracht. Wir werden von den unfähigsten Politikern seit Kriegsende regiert. Statt Schaden vom Volk abzuwenden, seinen Nutzen zu mehren und das Grundgesetz zu wahren und zu verteidigen wird Volkseigentum veräußert und werden die Grundrechte eingeschränkt und verboten. Aufzählungen und Einzelheiten muss ich mir verkneifen. Eine alltägliche und nicht vermeidbare Viren-Epidemie, wie sie sich jederzeit wiederholen kann, hebt unsere Gesellschaft aus den Angeln und die Reak tion unserer mediengeilen Politiker ist im wahrsten Sinne des Wortes einmalig.

Sie werfen mit Milliarden um sich, nur um das Dilemma, das sie im Gesundheitswesen angerichtet haben, zu vertuschen. Dabei vergessen sie nicht ihr Versagen zu lobpreisen und den „Bürgerinnen und Bürgern“ zu danken. Das kostet nämlich „nix“, hilft aber auch nicht. Und dann noch ihre dümmliche Lebensberatung, wie die Menschen mit Freiheitsentzug und einkommenslos durch die Krise kommen sollen, in den Talk-Sendungen und Pressekonferenzen. Ob die versprochenen Milliarden tatsächlich ankommen und helfen, das wird die Zukunft noch zeigen. Was glauben die eigentlich, wie oft sie das noch machen können? Die nächste Pandemie kommt bestimmt. Soll dann die Wirtschaft wieder demoliert werden? Die erforderlichen Notstandsgesetze sind ja dann schon da, aber ich fürchte die Milliarden nicht. Ich bezweifle auch, dass dann ausreichend Schutzkleidung, Medikamente, Ärzte und Pfleger da sein werden. Geld ist genügend vorhanden, was wir brauchen, sind fähige Politiker, die damit verantwortungsvoll umgehen. Geld verschenken, wer macht denn sowas? Und jetzt noch diese Panik-Komödie mit schlechten Schauspielern, ich kann nur sagen: „Aufhören, ganz schnell aufhören!“ Und ja, ich bin zornig.

. Wolfgang Pfannkuchen

Riedering

Der Bund unterstützt die Länder bei der Beschaffung von Schutzausrüstung. Vordringliches Ziel ist die Vollversorgung der Einrichtungen des Gesundheitswesens und der Pflege mit medizinischen Masken. Bürgern wird die Nutzung von Alltagsmasken „insbesondere im Öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkauf im Einzelhandel dringend empfohlen“. Diese Aussage wurde von unserer Regierung getroffen. Leider funktioniert das in der Realität überhaupt nicht. Ich empfehle den Verantwortlichen mal ein paar Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln dann würden sie ganz deutlich sehen dass, (leider) immer noch weit mehr als 50 Prozent ohne Maske unterwegs sind. Ebenso verhält es sich beim Einkaufen. Da fällt auf, dass gerade unsere älteren, und somit gefährdeten, Mitbürger ohne Maske unterwegs sind. Solange das Maskentragen keine Pflicht wird, werden sehr viele Personen sich und andere nicht schützen bzw. massiv gefährden.

Gertrud Spielbauer

Raubling

Herr Anastasiadis weist darauf hin, dass es sich bei der Schwächung der Starken um den sozialistischen Denkfehler handelt. Schon vor über 150 Jahren hat Abraham Lincoln Ähnliches gedacht – zu seiner Zeit war der Begriff Sozialismus noch nicht geläufig. Populär war allerdings auch damals schon der Wunsch, die Starken aus leicht zu durchschauenden Gründen zu schwächen. Was Lincoln für die Beziehungen der Menschen untereinander feststellte, hat zeitlos Gültigkeit auch für die Beziehungen zwischen Ländern: Ihr werdet die Schwachen nicht stärken, indem Ihr die Starken schwächt. Ihr werdet denen, die ihren Lebensunterhalt verdienen müssen, nicht helfen, indem Ihr die ruiniert, die sie bezahlen. Ihr werdet keine Brüderlichkeit schaffen, indem Ihr Klassenhass schürt. Ihr werdet den Armen nicht helfen, indem Ihr die Reichen ausmerzt. Ihr werdet mit Sicherheit in Schwierigkeiten kommen, wenn Ihr mehr ausgebt, als Ihr verdient. Ihr werdet kein Interesse an den öffentlichen Angelegenheiten und keinen Enthusiasmus wecken, wenn Ihr dem Einzelnen seine Initiative und seine Freiheit nehmt. Ihr könnt den Menschen nie auf die Dauer helfen, wenn Ihr für sie tut, was sie selber für sich tun sollten und könnten.

Martin Theurer

Schleching

Was uns Menschen seit Wochen an Angst und Panik eingetrichtert wird, ist mehr als erschreckend! Ein Grippevirus – für immungeschwächte Menschen – ohne Zweifel ein erhöhtes Risiko! Wir reden weltweit von weniger als ein Prozent Betroffener, das bedeutet, über 99 Prozent der Weltbevölkerung ist nicht betroffen, also gesund! Die Maßnahmen treffen alle und entbehren in ihrem Ausmaß an Freiheitsberaubung alles Vorstellbare! Wissenschaftlich fundierte Gegenargumente zu denen der Entscheidungsträger werden leider nicht gehört, da nicht politikkonform! Benutzt Euren gesunden Menschenverstand und folgt nicht allem blind, was von politischer Seite angeordnet wird. Prüft die Verhältnismäßigkeit und lasst Euch und Eure Kinder nicht in völlige Isolation sperren, das führt unweigerlich zu psychischen Störungen! Bargeldloses Zahlen, gerne, aber nicht aus hygienischen Gründen, oder haben Sie schon einmal gesehen, dass die Terminals zur Eingabe des Geheimcodes desinfiziert wurden? An den Kassen, den Bankautomaten etc., darauf sammeln sich mehr Viren als auf irgendeinem Geldschein! Wohin soll das führen? Jede Woche eine weitere Verschärfung! Heute hat Tschechien verkündet, die Landesgrenzen für mindestens ein Jahr zu schließen! Wegen eines Grippevirus? Solche Maßnahmen sind mehr als fragwürdig! Welches Land ist das Nächste? Wovor haben wir Angst? Vor dem Leben? Oder vor dem Sterben? Beides gehört unweigerlich zusammen. So ein Virus bringt uns nicht um, aber das, was uns gerade weltweit an Freiheitsrechten entzogen wird, kostet uns ein lebenswertes Leben!

Martin Ottenloher

Rosenheim

Vergessen Sie mal kurz alle „Krisen- und Verschwörungstheorien“ zu Corona und lassen Sie einige Zahlen auf sich wirken. Laut WHO sterben jedes Jahr weltweit 290 000 bis 650 000 Menschen an einer Influenza, in Deutschland sind es zwischen 2 500 und 25 000. 2019 waren es rund 20 000! Diese Zahlen sind aber größtenteils Schätzungen, da trotz zur Verfügung stehender Tests nur selten getestet wird, weil es keiner bezahlen will. Dazu wird seit Jahrzehnten gegen Influenza geimpft. Die „Risikopersonen“ sind mit Coronagefährdeten identisch: Chronisch Kranke, etwa Diabetiker, Herz- und Lungenkranke, Ältere und Immungeschwächte! Lesen Sie davon jedes Jahr etwas in den Schlagzeilen? Oder stellen wir von Dezember bis März deswegen unser soziales Leben auf null?

Niemand, auch kein Herr Söder, hat sich dafür interessiert, oder dafür, dass jedes Wochenende Intensivbetten knapp werden und zur „Grippezeit“ die Patienten auf den Gängen liegen! Stattdessen immer noch mehr Krankenhausschließungen, Personalabbau und Privatisierungen. So macht man aus Krankenkassenpflichtbeiträgen statt Gesundheitsfürsorge Aktiengewinne. Herr Ministerpräsident, lieber jedes Jahr 2 bis 3 Milliarden extra für Personal und Krankenhäuser, statt nun Hunderte von Milliarden für Versäumnisse und Großkonzerne. Schluss mit wertlosen Statistiken, die keinerlei Aussage zum wirklichen Pandemieverlauf zulassen und nur Ängste erzeugen! Bei 82 Millionen Einwohnern, aktuell nur rund 55 000 (positiv getestet minus geheilt) „aktiv“ Infizierten noch eine nutzlose „Maskenpflicht“ zu propagieren und Grundrechte zu beschneiden ist nicht „verhältnismäßig“ und wird noch Klagen und Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichtes nach sich ziehen.

Dr. Andreas Lang-Ostler

Bernau

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