Verstoß gegen Luftrecht

Zum Bericht „Mit dem Gleitschirm im Wolkensog“ (Bayern):

Herr Haug wird in diesem Bericht dargestellt, als hätte er eine „Heldentat“ vollbracht. In Wahrheit hat er wohl keine umfangreiche Ausbildung gehabt. Im Luftverkehrsgesetz ist für Flüge im „Luftraum G“ klar definiert, dass Wolken nicht berührt werden dürfen. Nicht wie berichtet die Wolke kam auf ihn zu, sondern er hat sich der Wolke genähert.

Wenn er sich ein wenig über das Flugwetter informiert hätte, und das wäre seine Pflicht gewesen, hätte er gewusst, dass bei dieser Wetterlage sehr starke Thermik zu erwarten war, was für Gleitschirm- und Segelflieger wünschenswert ist. Herr H. hätte seinen Flug so einrichten müssen, dass er nicht in eine Wolke gezogen werden kann. So ist es ein Verstoß gegen bestehendes Luftrecht, der entsprechend bestraft werden müsste. Herr H. sollte an seiner fliegerischen Weiterbildung arbeiten, um solche Verstöße in Zukunft zu unterlassen.

Franz Kaufhold

Halfing

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