Verständnis für Palmer

Zur Berichterstattung „Grüne strafen Tübingens OB Palmer ab“ (Politikteil):

Auch wenn Boris Palmer sich zu provokativ ausgedrückt hat, sollten doch auch die Grünen zu Kenntnis nehmen, dass die meisten Corona-Todesfälle mit erheblichen Vorerkrankungen im hohen Alter zusammenhängen. Wird damit nicht auch eine Art Katastrophenfall produziert, der andere Missstände übersehen lässt, wie zum Beispiel das weitgehende Totschweigen von rund 100 000 Abtreibungen im Jahr?

Wenn hier die Tötung menschlichen Lebens meist mit finanziellen Notlagen wie auch Wohnungsnot begründet wird, ist es unangemessen, wenn Kliniken für jede aufschiebbare OP pro Tag 560 Euro und für die Bereitstellung eines zusätzlichen Intensivbettes 50 000 Euro bekommen, obwohl wir diesbezüglich eh schon gut ausgestattet sind und waren? Man kann davon ausgehen, dass wohl auch nicht selten das Leiden sterbenskranker älterer Personen auch wegen eines lukrativen Einsatzes von überzähligen Atemgeräten und Intensivbetten unnötig verlängert wird. Solange man mit Angst und Kranksein recht gut verdienen kann, wird eine zunehmende Krankheitsindustrie auch nicht daran interessiert sein, dass man sich selbst um Immunkräfte und einen gesunden Lebensstil bemüht. Wird jetzt mit einer Maskenpflicht für fast alle Lebensbereiche nicht zusätzlich freies Atmen und damit die Lebenskraft eingeschränkt, sodass eine angstbesetzte Krise so richtig in Fleisch und Blut übergeht und einen damit geschwächten Körper besonders für Viren anfällig macht?

Sich jetzt einseitig auf medizinische Waffen stützen, ohne auch Hauptursachen für völkerübergreifende Viren anzugehen, ist zu wenig. Auch diese dürften eine Folge von Werteverfall und eines Heraustretens aus einer kosmischen Ordnung sein.

Simon Kirschner

Gaimersheim

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