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Leserforum

Verständnis für die Tiroler Blockabfertigung

Corona Österreich Stau A8 Walserberg Piding Grenze Grenzkontrolle Blockabfertigung
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Autos stehen in einem Stau aufgrund von Grenzkontrollen am Grenzübergang Walserberg in Fahrtrichtung Salzburg.

Das sagen unsere Leser zu den Berichten über die Lkw-Blockabfertigung an der Grenze.

Das ist wieder mal typisch deutsch. Da wird sich über etwas aufgeregt, ohne sich die Hintergründe näher anzuschauen.

Es war Deutschland, das schon vor Jahrzehnten die Italiener und die Österreicher dazu gedrängt hat, den Brennerbasistunnel zu bauen, um auf unseren Urlaubsfahrten nicht im Stau stehen zu müssen. Der Tunnel ist bald fertig, aber wir Deutschen wissen bis heute nicht, ob unser Gleis auch mal den Anschluss an den Tunnel schafft oder ob wir zwei bis drei Kilometer daneben rauskommen werden.

Der Grund: Wir können klagen, wenn Allgemeingut vor meiner Haustür gebaut werden soll und somit alles verhindern und verteuern. So ist es mit jeder Autobahn, den Bahntrassen und auch mit der Energiewende. „Ein Windrad ja, aber bitte nicht in meinem Sichtfeld!“ Hätten wir die Bahnlinie zum Basistunnel bereits gebaut, könnten die stehenden Lkw auf den Zug verladen werden und würden nicht auf der A8 parken. Die Blockabfertigung Österreichs ist die Reaktion auf unsere Verhinderungsklagetaktik vor unserer eigenen Haustür.

Hartmuth Lang

Waldkraiburg

Ich verfolge täglich die Nachrichten und Staumeldungen der Redaktionen und muss mich wundern, wo eigentlich die Reaktion auf bayerischer Seite bleibt, beziehungsweise kann ich nur fragen: Was braucht‘s denn noch alles an Schikane für uns? Ja, die Verkehrsbelastung ist hoch, sehr hoch… aber, welche Alternative gibt es? Muss es sein, dass wir als Nachbarn so miteinander umgehen? Jetzt auch noch Blockabfertigung am Walserberg? Ohne Güterverkehr ist ein funktionierender Wirtschaftskreislauf auf allen Seiten unmöglich. Es muss einen Kompromiss geben – und im Nachgang zu Bernd Pusch: Es kann nicht sein, dass wir uns alles gefallen lassen (müssen).

Monika Bäuerl-Knoll

Prien

Frau Schreyer schießt sich wegen der Lkw-Blockabfertigung auf Tirol ein. Da muss sie sich schon fragen lassen, was denn das Verkehrsministerium in Bayern in den vergangenen Jahren unternommen hat, um das Problem der Lkw- Flut endlich prinzipiell zu lösen und Güter auf die Bahn zu verlagern? Man muss dazu nicht auf die Brennerzulaufstrecken warten, denn aktuell haben die Bahnstrecken freie Kapazitäten. Seit etwa zehn Jahren stagniert das Aufkommen an Güterzügen auf der Inntalstrecke bei 90 bis 100 pro Tag. Tirol schützt seine Bürger vor der Lkw-Flut, wenn auch mit drastischen Mitteln.

Bayern dagegen baut aktuell die Lkw-Parkplätze längs den Autobahnen massiv aus, anstatt sich über die Möglichkeiten einer Korridormaut für Lkw im bayerischen Inntal mit dem Verkehrsministerium in Berlin und mit der EU ins Vernehmen zu setzen. Hierbei könnte auch Frau Ludwig hervorragend in Berlin unterstützen, statt sich über die österreichische Politik zu beklagen. Man darf sich nicht wundern, wenn den Österreichern der Kragen platzt und sie nach 20 Jahren Hinhaltetaktik die Geduld verlieren.

Dr. Willi Messing

Bad Aibling

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