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Versichern unmöglich

Zum Bericht „Finanzminister ruft zu Hochwasser-Versicherungen auf“ (Bayernteil):

Eigentlich ist die Aussage von Finanzminister Albert Füracker (CSU), die Leute sollten doch endlich eine Elementarversicherung abschließen und die Schäden nicht von der Allgemeinheit tragen lassen, eine Frechheit.

Entweder wissen es die Politiker nicht, oder sie wollen die Geschädigten als Pfennigfuchser (Beiträge sparen) gegen die Mitbürger aufbringen. Auch der Presse möchte man eine gewisse Skepsis gegenüber solcher Aussagen zutrauen. Sie sollte recherchieren, ob es den Betroffenen überhaupt möglich war, eine solche Versicherung abzuschließen. Ich behaupte nein!

Auch 2013 tönten die Politiker nach dem Jahrhunderthochwasser, warum keine Elementarversicherung abgeschlossen worden sei. Damals meinte die Versicherungskammer Bayern, sich auch noch besonders schlau äußern zu müssen: „Alle können bei uns eine Elementarversicherung abschließen, außer, man lebt auf einer Insel“! Sofort rief ich bei der Versicherungskammer an und bat um eine Versicherung.

Was bekam ich zu hören: „Sie sind im roten Bereich, Sie bekommen nirgends eine Versicherung, auch nicht mit Zuschlag!“ Genauso wird es vielen Geschädigten ergangen sein. Im gefährdeten Bereich erhält man keine Elementarversicherung, sei es gegen Hochwasser, Schneedruck oder anderes. So wird unter den Bürgern mit falschen Aussagen böses Blut erzeugt. Ist das die Aufgabe unserer gewählten Vertreter?

Das Einzige, was meiner Meinung nach helfen würde, ist, wie bei der Kfz-Versicherung, eine allgemeine Versicherungspflicht. Sonst wird täglich das Murmeltier grüßen.

Georg Blau

Schwindegg

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