Verkehrsminister weiter in der Kritik

Die Kritik an Verkehrsminister Andreas Scheuer im Zusammenhang mit dem Maut-Debakel reißt nicht ab.
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Die Kritik an Verkehrsminister Andreas Scheuer im Zusammenhang mit dem Maut-Debakel reißt nicht ab.

Zum Bericht „Für mich geht gerade die Sonne auf“ über Andreas Scheuer (Politikteil):

Solche Minister wünscht sich das Volk. Gelassen, cool, überheblich, uneinsichtig, fintenreich, unerschrocken. Einfach toll der Andy Scheuer. Wenn man einige Überschriften von namhaften Zeitungen aus der letzten Zeit zitiert, dann wundert man sich schon über die gezeigte Unverfrohrenheit des Verkehrsministers (er hat auch mal einen Eid geschworen – ach, er kann sich nicht mehr erinnern ) macht nichts. Einige Zitate der letzten Zeit aus führenden Zeitungen/Aussagen: „Gutachten fällt vernichtendes Urteil über Scheuer“, „Maut-Desaster macht Scheuer untragbar“, Scheuer schwer belastet“, Andreas Scheuer trickst im Maut-Untersuchungsausschuss“. Man könnte nahezu unendlich in etwa dieser Form zitieren. Aber Andy und auch der CSU scheint das nichts auszumachen. Das Land braucht solche coolen Minister. Gut gemacht, Andy!

Reinhard Graser

Kraiburg

So so, für Andi Scheuer geht gerade die Sonne auf. Ich würde sagen für Deutschland geht sie bei zu erwartenden 560 Millionen Euro Schaden eher unter! Ramsauer, Dobrindt. Und wenn du denkst, es geht nicht schlimmer, kommt der Scheuer. Mir wird jetzt schon Angst und Bang vor dem nächsten Verkehrsminister.

Er habe nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt und würde es wieder so machen, lässt er verlauten. Man möchte schreien: „Oh Herr, schmeiß Hirn vom Himmel, so viel geballtes Fachwissen ist ja nicht mehr auszuhalten.“

Anscheinend zu dumm, um Schaden vom Deutschen Volk abzuhalten, aber doch schlau genug, um seine Handydaten zu löschen. Wären diese noch vorhanden, könnte auch der Untersuchungsausschuss seinem Gedächtnis wieder auf die Sprünge helfen. Armes Deutschland auf solche Politiker kann ich gut und gerne verzichten! Wenn Scheuer ein Gewissen hätte, würde er zu seinem Versagen stehen und wäre längst zurückgetreten.

Johann Erber

Maitenbeth

Seit gut einem Jahr ermittelt der Untersuchungsausschuss. Die zweite Befragung des Ministers für Inkompetenz hätte man sich sparen können. Außer Eigenlob kam nichts heraus. So ist er, unser Andi. Dabei dürfte jedem halbwegs intelligenten Menschen klar sein, dass die Unterzeichnung des Mautvertrags nicht rechtens sein kann, bevor der EuGH sein Urteil gesprochen hat! Und das gilt generell.

Mit dieser Untersuchung hat der Maut-Ausschuss eindrucksvoll bewiesen, dass das scharfe Schwert des Parlaments mit der ganzen Schärfe des „schärfsten“ stumpfen Schwertes zugeschlagen hat. Beispiele: Ablehnung einer Gegenüberstellung, die Herausgabe von E-Mails verweigert. Auf den Abschlussbericht, der bis Juni fertig sein soll, bin ich gespannt. Ein Papiertiger springt weiter. Merke: Wer eingesetzt von Söders Gnaden, hat nichts zu befürchten und auszubaden.

Holger Mairoll

Kolbermoor

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