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Verhängnisvolles Konzil

Zu „Mann und Frau nach seinem Ebenbild“ (Leserbrief von Ilse Sixt):

Die Aussagen zum Zölibat können so nicht stehengelassen werden. Die Aussagen sind völlig aus der Luft gegriffen. Sie meinen doch nicht im Ernst, dass sich ein angehender Seminarist sechs Jahre ins Seminar setzt und dann wegen des Zölibats sein Amt aufgibt. Die Seminarzeit gibt es nicht zum Nulltarif und Studienjahre kosten Geld. Und außerdem weiß jeder angehende Seminarist über das Zölibat vorher Bescheid! Ich kenne selbst viele Priester, die sagen, dass sie heilfroh sind über das Zölibat und darüber, sich nicht auch noch mit einer eigenen Familie herumschlagen zu müssen. Frau Sixt sollte sich auch einmal bei der evangelischen Kirche informieren. Deren Pastoren können heiraten und stehen genauso mager da wie die katholischen Kollegen! Wo liegt also das Problem? Die Wahrheit ist, dass der große Mangel an Priestern erst in den 1970er-Jahren nach dem Ende des Konzils und der Liturgiereform begann. Die weitere Wahrheit ist, dass damals viele junge Seminaristen das Studium verlassen haben, weil sie die eigentliche Glaubenslehre mit der Messordnung von Papst Pius XII. nicht mehr vorgefunden und dann um Hilfe bei Monsignore Levebre gebeten haben. Daher ist später diese Bruderschaft entstanden. Dieser Mangel an Priestern zieht sich bis heute hin. Ich möchte Frau Sixt einen Tipp geben: Legen Sie sich gute katholische Schriften zu. Diese bekommen Sie aber definitiv nicht von der modernen Amtskirche!

Jakob Grandl

Riedering

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