Verhängnis Laienkirche

Zu „Zweifelhafte Verdienste der katholischen Kirche“ (Leserbriefe) und zum Bericht „Hunderte feiern Messe auf Latein“ (überregionaler Teil/Leserbriefe):

Seien wir doch einmal ehrlich, reden nicht immer um den berühmten „heißen Brei“ herum und schauen wir endlich einmal der Wahrheit ins Auge. Auch wenn es vielen Laien der modernen Amtskirche nicht gefällt: Das „Schlechtmachen“ ihrer katholischen Liturgie, wie es Marianne Ganßer nennt, das bringt ihre Amtskirche schon selbst fertig.

Die Amtskirche hat ein massives Glaubensproblem. Machen Sie doch bitteschön die Augen auf: Unser Herrgott steht schon lange nicht mehr im Mittelpunkt. Statt einer tiefgläubigen priesterlichen Kirche steuert die Amtskirche auf eine „Laienkirche“ zu. Deshalb sind diese ja schon so hochgepriesen und stürmen die Altarräume, auch wenn dies Frau Ganßer missfällt. Die Laien nehmen doch förmlich die Kirche ein. Das eigentliche Problem ist das zweite Vatikanum, das ja kein dogmatisches Konzil war. Lesen Sie dazu die beiden Bücher: „Das zweite Vaticanische Konzil – die unendliche Geschichte“ und „Die Liturgiereform – Schiffbruch der Kirche“. Des Weiteren bilden sich seit einiger Zeit dubiose Gruppierungen wie „Maria 2.0“, „Eckiger Tisch“ und „Wir sind Kirche“. Diese sind die größten Zerstörer ihrer Kirche.

Die eigentliche Katastrophe, die sich jetzt anbahnt, ist der „Synodale Weg“. Da hat sich doch der Purpurträger Marx in München als „kleiner Wolf im großen Schafspelz“ herauskristallisiert mit seinen Worten „Wir sind ja nicht die Filialen von Rom“. Diese deutschen Bischöfe träumen von einer eigenen Kirche in Deutschland. Ist schon einmal in hochrangigen katholischen Schriften veröffentlicht worden.

Jakob Grandl

Riedering

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