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Verfehlte Familienpolitik

Zum Bericht „Deutschland braucht 400000 Zuwanderer pro Jahr“ (Politikteil) und zu „Rentensystem fördert die Kindervermeidung“ (Leserbrief):

Als Einziger greift ein Leserbriefschreiber die Meldung der „Bundesagentur für Arbeit“ auf, dass wir in Deutschland dringend 400 000 Zuwanderer aus dem Ausland pro Jahr (!) benötigen. Der Grund liegt in der weltgrößten Kinderarmut Deutschlands seit etwa 40 Jahren. Trotz der zunehmenden Berufstätigkeit der Frauen (und Mütter) fehlt es nicht nur an Arbeitskräften in allen Bereichen der Wirtschaft. Die Politiker geraten immer mehr in Schwierigkeiten, die Renten einigermaßen zu stabilisieren. Die Ursache liegt in der verfehlten Familienpolitik. Während meiner aktiven Mitarbeit im „Deutschen Familienverband, Bund der Kinderreichen“ und im „Familienhilfswerk Bayern“ habe ich diese Entwicklung genau verfolgen können und vergeblich gewarnt (Freigabe der „Pille“ und die finanzielle Förderung der straffreien Abtreibung). Nur es spricht heute keiner über diese Ursachen, sondern erwähnt höchstens die „demografische Entwicklung“, als wenn diese sich von selbst so ergeben hätte. Versuche, die Familien zu mehr Kindern zu bewegen, scheitern ausgerechnet an fehlendem Geld. Dabei verschlingen die Kitas ein Vielfaches von dem, was den Familien helfen könnte, wenn nur die Mütter nicht so dringend in der Arbeitswelt gebraucht würden. Ob jetzt Mütter nur dann mehr Zeit für Familie und Kinder finden, wenn so viele Ausländer angeworben werden? Das bezweifle ich sehr. Diese Arbeitskräfte müssten in der „Dritten Welt“ gefunden werden, wo sie aber gerade selber dringend gebraucht werden, um in diesen Ländern die Wirtschaft anzukurbeln. Welch ein Aufwand wäre außerdem nötig, um diese Menschen bei uns unterzubringen? Und wie viele Angehörige werden nachfolgen? Die Mieten sind ohnehin schon so hoch!

Paul A. Rohkst

Kolbermoor

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