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Urteil zerstört ein Lebenswerk

Zum Bericht „82-Jähriger verliert Prozess um Schwarzbau“ (Bayernteil):

Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen: Ein 82 Jahre alter Mann, der mit Liebe und Hingabe seine Tiere versorgt, niemandem zur Last oder gar auf die Nerven fällt, wird wegen fehlender Papiere von seinem Hof verjagt.

Typisch Bürokratieland Deutschland! Anstatt die fehlenden Genehmigungen nachträglich auszustellen (natürlich gegen Gebühr, anders geht’s ja im Amtsstüberl nicht), soll ein schöner gepflegter Hof niedergerissen und dem Erdboden gleichgemacht werden.

Warum muss so etwas passieren? Warum sieht man nicht das Lebenswerk eines Menschen, vielleicht sogar die Zukunft eines jungen Nachfolgers, der den Hof so weiterbewirtschaftet, wie Herr Moser es bisher gemacht hat?

Dem armen Mann wird durch dieses Urteil das Herz gebrochen, er womöglich in den Ruin getrieben, natürlich zulasten der Allgemeinheit, da er ja wohl kaum finanziell in der Lage ist, sich eine Wohnung oder ein Heim zu leisten. Ich schäme mich für all diese verkopften, engstirnigen Bürokraten, die geistig in etwa so flexibel sind wie ein Panzerschrank.

Johanna Barthelme

Triftern

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