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Unverständnis über Vorgehen gegen sogenannten Corona-Skeptiker

Zum Bericht über den Polizeieinsatz bei einem Corona-Kritiker in Haag (Lokalteil):

Vor ein paar Wochen schrieb ich in meinem Leserbrief, wie gut wir es doch in unserer Demokratie haben und dass ich nicht in Russland leben möchte, wo man nicht so gut mit seinen Bürgern umgeht. Jetzt lese ich ganz verwundert, dass einem Herrn in Haag wegen der angeblichen Benutzung eines unrichtigen Gesundheitszeugnisses die Türe eingetreten wurde. Wenn jemand von Corona-Vorschriften nichts hält und sie ignoriert, ohne Maske einkaufen geht und seine Mitmenschen gefährdet, dann halte ich eine Anzeige mit Bußgeld für richtig. Aber so? Hab ich mich mit meinem „Lob“ etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt.

Brigitte Eder

Jettenbach

Also, jetzt wird’s doch hinten höher wie vorne, das schlägt dem Fass den Boden aus. Wo ist denn hier die Verhältnismäßigkeit? Wie kann es denn sein, dass die Oberstaatsanwaltschaft Traunstein wegen des „Verdachts des Gebrauchs unrichtiger Gesundheitszeugnisse“ eine Hausdurchsuchung durchführt und überfallartig – wie bei einem Schwerverbrecher – frühmorgens um 6.15 Uhr ins Haus eindringt und vom „sogenannten Corona-Skeptiker“ sämtliche Kommunikationsmittel gleich für mehrere Monate konfisziert? Wäre denn die Angelegenheit nicht ganz einfach zum Beispiel durch eine Anhörung in der hiesigen Polizeistation zu klären gewesen? Ja, und warum wird diese Sache dann gleich im OVB auf eine so diffamierende Art und Weise breit getreten?

Ich bin entsetzt und fassungslos! Ein Mann, der sich regelkonform, ausdauernd und landkreisübergreifend für Frieden und Freiheit einsetzt und alle Hebel in Bewegung setzt, um es Menschen zu ermöglichen, ihre unterschiedlichen Meinungen übers offene Mikrofon kundzutun – was in der derzeitigen Corona-Situation die einzig legale Möglichkeit ist, sich überhaupt öffentlich mitzuteilen und auszutauschen – sollte in einer Demokratie doch von allen Seiten zumindest geduldet, wenn nicht sogar gefördert werden. Jedoch scheint genau das Einigen gar nicht zu passen. Wäre es ein Wunder, wenn durch solche „Maßnahmen“ so manchem folgendes Zitat von Bertolt Brecht einfällt? „Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!“

Lisa Heiß

Haag

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