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Unverständnis über „Klimakleber“

Eine Aktivistin der „Letzten Generation“ sitzt bei Temperaturen um den Gefrierpunkt auf der Straße, auf die sie sich mit einer Hand festgeklebt hatte.
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Eine Aktivistin der „Letzten Generation“ sitzt bei Temperaturen um den Gefrierpunkt auf der Straße, auf die sie sich mit einer Hand festgeklebt hatte.

Zu den Berichten über die Klimaprotest-Aktionen der „Letzten Generation“ (Politikteil):

Die Klimaaktivisten setzen mit neuen Protestmethoden auf die mediale Verbreitung ihrer Forderungen. Experten erkennen Parallelen zur RAF. Die Mitglieder der deutschen Protestgruppe „letzte Generation“ beschädigen wertvolle Gemälde, kleben sich auf Hauptstraßen fest. In Berlin verzögerten sie in 18 Fällen Rettungseinsätze, weil die Notarztfahrzeuge nicht durch die Staus kamen.

Wenn eine so sensitive Infrastruktur wie die von Berlin lahmgelegt wird, dann sind das kriminelle Vorgänge. Die Aktivisten nehmen billigend in Kauf, dass Menschen nicht gerettet werden und deshalb versterben können sowie viele Bürger nicht rechtzeitig zu ihren Arbeitsplätzen kommen. Sie verursachen durch die entstandenen Verkehrsstaus auch noch umweltschädliche Abgasentwicklungen.

In den radikalen Protesten kommt eine Ablehnung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung zum Ausdruck. Die Aktivisten meinen, sich nicht mehr an die Regeln der Demokratie halten zu müssen, sondern durch Gewalttätigkeiten die Ziele, die sie selbst für richtig erachten, durchsetzen zu müssen. Sie befinden sich in einer Blase mit Gleichgesinnten und lassen durch ihren Tunnelblick keinen Dialog zu.

Weitere Verschärfungen in ihren Protestmethoden wurden angekündigt. Die nach „Gutsherren-Art“ agierende Ampelregierung unterstützt den Kurs der Klimaaktivisten und zeigt Verständnis für deren Verhalten. Sind diese Entwicklungen die Vorboten der angekündigten Zeitenwende mit Änderungen des Wirtschaftssystems, verbunden mit neuer Währungs-, Vermögens-, Wohnraumordnung mit Aufruf zum zivilen Ungehorsam nach grünparteilicher Ideologie? Ich fürchte, ja.

Maximilian Prugger

Kolbermoor

Der Staatsregierung sei’s gedankt, dass wir ein Polizeiaufgabengesetz haben, das die Möglichkeit beinhaltet, Randalierer und/oder „Aktivisten“, die das öffentliche Leben stören bzw. lahmlegen, in Gewahrsam zu nehmen. Man gibt diesen Chaoten damit Zeit, in der Zelle in sich zu gehen und über ihr unverhältnismäßiges Handeln nachzudenken. Allerdings: Die Chance, dass sie zur Vernunft kommen, dürfte gering sein. Wer an Tunnelblick leidet und seinen Horizont derart verengt hat, ist offensichtlich unfähig, Realitäten und Folgewirkungen zur Kenntnis zu nehmen. Viele Fach- und Sachkundige aus Wirtschaft und Wissenschaft haben von Anfang an prophezeit, dass eine radikale Energiewende, wie sie insbesondere auf Druck der Grünen auf den Weg gebracht wurde, scheitern könnte. Die auf Unverstand und ideologisch-religiösem Glauben beruhenden Klimaziele würden den unabwendbaren Abstieg Deutschlands zur Folge haben. Dies ist auch der Grund dafür, dass niemand unserem Weg folgt.

Ulrich Huber

Staudach-Egerndach

Super, liebe Journalisten vom OVB!

Sie erheben eine linksgrüne Klimaaktivistin aus Aschau in den Stand der Menschen, die was ganz Besonderes geleistet haben.

Und über deren Beweggründe und Befindlichkeiten ausgiebig und ausschließlich positiv zu berichten, ist, wie zum Beispiel über jemanden aus Rosenheim zu schreiben, der gerade den Mount Everest bezwungen hat.

Wie weit haben Sie sich eigentlich mittlerweile von Ihrer eher konservativen Leserschaft entfernt, nur um im linksgrünen Meinungskorridor des Mainstreams mitzuhalten?

Auch Sie werden irgendwann bemerken, dass Politiker, Klimaaktivisten, linkssozialistische Schreiberlinge und Ähnliches nicht wirklich Wesentliches zum Weiterkommen der Gesellschaft beitragen! Ganz im Gegensatz zu Handwerkern, Angestellten, Unternehmern und all denjenigen, die den Karren in dieser Umverteilungsrepublik ziehen und auf deren Kosten all die Parasiten leben.

Thomas Abraham

Schechen

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