Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Unsere Heimat bewahren

Zum Bericht „Es geht um die Wurst“ im Bayernteil:. Schon lange! Dieter Winkler.

Fast jede Gemeinde, fast jeder Bauer in Bayern kämpft individuell um Bauland beziehungsweise um die Umwidmung von landwirtschaftlicher Nutzfläche in Bauerwartungs- oder Bauland – für begrenzt wirkende pekuniäre Vorteile, zum Teil sicher auch zur Existenzsicherung. Sicher hat alles gute Gründe. Jeder Familie sei ein Eigenheim vergönnt. Die Frage sei aber erlaubt, ob das überhaupt realistisch ist. Aber wer rechnet das überhaupt mal hoch? Wer macht sich Gedanken, wie unsere Landschaft in Jahrzehnten mal aussehen soll? Wer soll unsere nun wieder mehr werdende Bevölkerung unter Beachtung von Ökologie, Umwelt und gentechnikfrei ernähren? Importe? Wenn dann in naher Zukunft beispielsweise von Siegsdorf bis Bad Feilnbach das Alpenvorland zugebaut ist, kaum noch Grün leuchtet und Blumen nur noch hinter Thujenhecken und vertikalen Schotterwänden blühen; Hühner und Kühe verschwunden sind – ein schreckliches Bild. Dann gibt es auch keine Almbewirtschaftung mangels Tieren mehr. Dann läuten auch keine Glocken mehr, weil die Zugereisten den Ton angeben. Die Grassauer Gewerbetreibenden haben eine löbliche und auch bewusstseinsbildende Tradition: In der Weihnachtsaktion kann man den historischen Kalender erwerben. Haltet mal aktuelle Ansichtskarten dagegen. Der oben genannten Trend lässt sich über wenige Jahrzehnte für „Blinde“ erkennen. Bedenkt, wer Euch beerbt. Ja, der Heimatminister ist aus der Bahn gerodelt.

Grassau

Kommentare