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Unnötiges Aufhebenum Besuch des Gesundheitsministers

Zum Bericht „Ein Spalier zum Neustart“ (Regionalteil):

Es ist schon erstaunlich, wie obrigkeitsgeil die Bayern sind. Da kommt ein Gesundheitsminister nach Bad Aibling, und das Personal eines Hotels steht Spalier und klatscht, bloß weil der Betrieb teilweise wieder aufmachen darf. Es wird dann extra hervorgehoben, dass er sich mit dem Personal unterhalten hat – ja, wer ist er denn, er lebt ja von den Steuergeldern dieser Leute. Ihm wurde ein Menü serviert. Bei dem am Termin herrschenden wechselhaften regnerischen Wetter kann man sich kaum vorstellen, dass dies im Freien stattgefunden hat. Innengastro ist, außer für Hotelgäste, momentan noch geschlossen trotz zum Teil bester Hygienekonzepte. Genauso wie man sich im Winter in Rosenheim über die Corona-Regeln hinweg gesetzt hat, um im Kuko Innenminister Herrmann, Oberbürgermeister Andreas März und einige mehr zu bewirten. Immerhin hatte man am Pfingstmontag bei fast Regen und ziemlicher Kälte, wenn man wollte, von Söders Gnaden im Freien speisen dürfen. Ich war im Nachbarort bei meinem Wirt (dem man mit elf Polizeiautos übel mitgespielt hat) und habe ihn so unterstützt. Gemütlich war’s nicht.

Michaela zu Pappenheim

Kolbermoor

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