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Übersterblichkeit? Eindeutige Zahlenaus der Statistik

Zum Leserbrief von Johannes Stecher zum Thema „Corona-Pandemie“:

Herr Stecher stellt in seinem Leserbrief die Frage, ob es sich wirklich um ein Virus handelt, das Millionen Tote fordert, und ob es überhaupt eine realistische Übersterblichkeit 2020 gebe. Diese Fragen lassen sich mit einem deutlichen Ja! beantworten. Zum Thema Übersterblichkeit: Laut Statistischem Bundesamt gab es im Jahr 2020 eine allgemeine Übersterblichkeit von 48 000 Menschen. Dass dies auch (aber nicht nur) mit Corona zu tun haben muss, ergibt sich logisch daraus, dass es nachweisbar zu einer erhöhten Übersterblichkeit im April 2020 (erste Welle) und ab Oktober 2020 (zweite Welle) kam.

Wenn man dann noch berücksichtigt, dass es 2019/20 über 79 000 Influenza-Fälle gab, 2020/21 aber – Stand 23. Februar 2021 – nur 429 Fälle (das sind 0,54 Prozent), dann müsste jedem halbwegs Vernunftbegabten klar sein, dass die Maßnahmen der Verantwortlichen insgesamt eine unglaubliche Wirkung entfaltet haben, obwohl man sicher zu Recht über einzelne Verordnungen sehr geteilter Meinung sein kann und nicht alles wirklich optimal lief. Wenn es also (wie in anderen Ländern) eine deutliche Übersterblichkeit gibt, obwohl die Zahl der „normalen“ Grippetoten in dieser Grippesaison fast gegen Null geht (übrigens gibt es auch weniger Verkehrstote), dann kann man sich lebhaft vorstellen, was ohne Maßnahmen passiert wäre.

Erstaunlicherweise glauben aber manche Leute, wenn es aufgrund von Maßnahmen zu keiner wesentlichen Verschlechterung der Situation kommt, dass diese Maßnahmen überflüssig seien, statt zu bedenken, dass es eben wegen dieser Maßnahmen zu keiner Katastrophe kam. Deshalb erst gerade denken, bevor man querdenkt.

Bernward Schmidt

83134 Prutting

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