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Trinkwasser besser schützen

Zum Thema Trinkwasserschutz (Berichte im Regionalteil, Leserbriefe):

Aus den Trinkwasserproblemen des vergangenen Jahres in Rosenheim und einigen Nachbargemeinden kann ich nur einen Schluss ziehen: Es muss alles getan werden, um die Reinheit unseres Trinkwassers aus der Willinger Au zu garantieren!

Dazu zählt sicher eine Verbesserung des Hochwasserschutzes am Feldbach; Starkregenfälle wie im letzten Sommer sind ja im Zeichen des Klimawandels immer häufiger zu erwarten. Dazu zählt aber auch ein Verbot von Wirtschaftsdünger wie zum Beispiel Gülle in der Schutzzone 2, denn Fäkalkeime im Trinkwasser fliegen ja nicht mit dem Regen herbei. Aus gutem Grund untersagt hier die Musterverordnung für Trinkwasserschutzgebiete klipp und klar die Verwendung von Wirtschaftsdünger. Es geht hier nicht nur um Bakterien, sondern zum Beispiel auch um Viren, Parasiten und Antibiotika-Rückstände. Für die Einkommensausfälle werden die Landwirte von den Stadtwerken großzügig und mit garantierten Steigerungsraten entschädigt.

Die Bauern aus der Willinger Au sind also auf einem völlig falschen Dampfer, wenn sie weitermachen wollen wie bisher und das Trinkwasser hinterher gereinigt werden muss, was nie einwandfrei funktioniert. Dies wäre zusätzlich ein Verstoß gegen das Wasserschutz-Merkblatt, das dem naturbelassenen, qualitativ einwandfreien Grundwasser den Vorrang vor technischen Abhilfemaßnahmen gibt. Die Landwirte sind besser beraten, das Ihre für sauberes Trinkwasser zu tun, als beim nächsten Störfall - der wieder Zigtausende betreffen kann - als mögliche Verursacher dazustehen!

Gudrun Huber

Rosenheim

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