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„Trauminterview“kein traumhafter Text

Zum „Trauminterview zu Ostern“ von Dirk Ippen (Bayernteil):

Was soll diese Art von Journalismus? Und was soll der Bezug auf die „DDR-Mangelwirtschaft“? Und was der Spruch der Kanzlerin „ich habe in der DDR gelernt, zu taktieren“? Die Keule mit dem Schreckgespenst DDR zu schwingen, scheint ein beliebtes Mittel zu sein, um Stimmung zu machen.

Die Kollegen Anastasiadis und Schier waren sich in jüngster Vergangenheit auch nicht zu schade dafür, im Zusammenhang mit Corona die DDR-Planwirtschaft ins Feld zu führen. Woher wissen Sie und Ihre Kollegen, dass die Bestellungen und der Einkauf der Impfstoffe nach Methoden der DDR-Planwirtschaft abgelaufen sind und das zu Zuständen wie in der DDR-Mangelwirtschaft geführt hat? Frau von der Leyen und ihre Mitarbeiter stehen sicher außerhalb jedes Verdachtes, von DDR-Methoden indoktriniert zu sein. Und taktieren – eine Taktik anwenden – ist per se nichts Schlechtes; das tun alle Politiker, unabhängig davon, in welchem System sie leben oder gelebt haben.

Ich habe leider beobachten müssen, dass die Corona-Naturkatastrophe auch im OVB als Politikum gehandhabt wurde, um Stimmung gegen die Regierung zu machen, bevorzugt gegen Frau Merkel und Herrn Söder und gegen die „handverlesenen Haus- und Hof-Virologen“. Dabei haben die Geschmähten im Grunde mit allen ihren Warnungen recht behalten, wie wir heute leider feststellen müssen.

Ich frage mich, ob sich die Kommentatoren, die der Regierung böse Absichten unterstellten, ihrer Verantwortung bewusst sind, denn es liegt doch auf der Hand, dass wankelmütige Bürger oder die, die an die Bedrohungen durch die Pandemie nicht glauben wollen, dadurch in ihrer Meinung beeinflusst und zum Leichtsinn verführt werden.

Rainer Ostermann

Prutting

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