Tierwohl braucht strikte Vorgaben

Zum Bericht „Bessere Nutztierhaltung? Macht 35 Euro pro Jahr für jeden“ (Wirtschaftsteil):

Jetzt will eine hilflose Ministerin also eine Tierwohl-Abgabe, eine Sondersteuer nach sozialistischen Regeln, die von unseren Top-Beamten verwaltet wird, bis beim Bauern nur noch ein kleiner Trostpreis ankommt. Mit diesen Methoden wird kein Bauer zu artgerechter Tierhaltung animiert. So macht man aus freier Marktwirtschaft eine sozialistische. Fehlen nur noch die Bezugscheine für die Kunden. Eine artgerechte Tierhaltung kann nur durch entsprechende Vorschriften erreicht werden. Wird dieses Fleisch dann mit einem anerkannten Gütesiegel versehen und schmeckt es besser, ist der Verbraucher auch bereit einen höheren Preis zu zahlen. Denn im freien Markt regelt sich der Preis nach Angebot und Qualität. Und dieser Preis kommt dann auch dem Erzeuger (Bauern) zugute.

Frank Koppitz

Prien

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