Tiertransporte müssen gestoppt werden

Zur Berichterstattung über Schlachtviehexporte in den arabischen Raum (Politik):

Niemand kann sich vorstellen, in welcher tierverachtender Brutalität Rinderexporte in die muslimischen Länder geschehen. So stehen beispielsweise an der Grenze zur Türkei die überfüllten Transporter tagelang ohne Schutz vor Hitze und ohne Versorgung mit Futter und Wasser. Nicht selten verendet unter diesen Bedingungen ein Großteil der Tiere. Sind die gequälten Tiere dann im arabischen Raum, geht es noch grausamer weiter. Rinder mit gebrochenen Beinen werden einfach weitergeprügelt oder am Seil hängend mit Kränen bei größten Qualen abgeladen. Um die Tiere wehrlos zu machen, werden ihnen mit spitzen Eisenstangen systematisch beide Augen ausgestochen.

Dann werden die Tiere geschlachtet. Doch hier bedeutet das Schlachten nicht Erlösung, sondern grausame Verlängerung der Qual. Die Tiere werden geschächtet! Ohne Betäubung wird den Rindern die Kehle durchgeschnitten. Unter größten Qualen und bei vollem Bewusstsein leben die Tiere – das gilt auch für Ziegen und Schafe – noch drei bis fünf Minuten, bis der unsägliche Leidensweg ein Ende findet.

Wo sind unsere Ministerien? Wo sind die Veterinärämter? Wo sind die Institu tionen der EU? Wo sind die Bauern, die Tierwohl propagieren? Wo sind die unsere bei Sonntagsreden doch so humanen Grünen?

Der Lebendtiertransport in diese islamischen Länder muss verboten werden! Auch das Schächten in Deutschland und der EU muss untersagt werden! Dies geschieht aus Glaubensgründen auch bei uns ohne jede Betäubung unter unvorstellbaren Qualen.

Diese höchst brutale Schlachtung gehört nicht zu unserer Kultur und muss unterbunden werden. Beim CSU-Parteitag vor Kurzem wurde ein entsprechender Antrag bereits diskutiert. Hoffentlich hat die CSU so viel Mut, dies auch durchzusetzen.

Rudolf Rechl

Amerang

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