Teure Gäste

Zu den Berichten „Hartz-IV-Kosten für Ausländer fast verdoppelt“ und „Hartz IV: Kosten für Ausländer steigen – doch insgesamt sind sie rückläufig“ (Politikteil).

Das Statistische Bundesamt meldete 2019, dass die Zahl der Einwohner in Deutschland mit Migrationshintergrund 2018 auf 20,8 Millionen angestiegen ist, das sind bereits 25,5 Prozent unserer Gesamtbevölkerung. Unsere Heimatzeitung berichtete zum Jahresende von den Zahlungsansprüchen ausländischer Hartz-IV-Empfänger, die sich von 2007 bis 2018 auf 12,9 Milliarden Euro fast verdoppelt hätten. Im gleichen Zeitraum sanken die Leistungen für Deutsche etwa um die Hälfte auf 3,4 Milliarden Euro. Allein in Hessen zahlte die Landesregierung für jedes geflüchtete Ausländerkind ohne Begleitung (UMA) 8469 Euro pro Monat! Das sind mehr als das 41-Fache des Kindergeldes (laut Auskunft im Hessischen Landtag vom 20. März 2019). Kürzlich forderten deutsche Politiker, 4000 Flüchtlingskinder ohne Begleitung nach Deutschland zu holen. Bei aller Liebe für Flüchtlingskinder (ich habe mich persönlich über zehn Jahre lang für diese Kinder engagiert) frage ich mich heute, wohin uns unsere Politiker denn nun führen wollen, wenn man bedenkt, dass in den letzten über 40 Jahren Millionen deutsche Kinder zu wenig geboren wurden, allein schon, um die Renten der Älteren zu sichern, von den jetzt fehlenden Fachkräften, Lehrern, Polizisten und nun auch noch Behördenmitarbeitern und so weiter ganz zu schweigen.

Paul A. Rohkst

Kolbermoor

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