Tatsache: Schüler schwänzen die Schule

Zur Berichterstattung über die „Fridays for Future“-Bewegung (Lokal- und überregionaler Teil):

Die Jugend demonstriert für eine bessere Umwelt. In allen Medien wird groß über „die“ demonstrierende Jugend in Deutschland berichtet. Der Hype um Greta Thunberg ist ein Beleg dafür. Ein Plakat mit dem Text „Oma was ist ein Eisbär“ wird bei einer Demo hochgehalten. Tatsache ist, dass die Schüler die Schule schwänzen, was von den zuständigen Behörden zu ahnden ist.

Rechtsstaat ist hier die Wortwahl. Es ist auch nur der Teil der Jugend, der es sich leisten kann zu demostieren, weil er nicht zur Arbeit gehen muss. Der andere Teil der Jugend steht morgens in den Backstuben, arbeitet im Büro, an der Werkbank oder baut Häuser für unsere Zukunft. Hat dieser Teil der Jugend vielleicht auch noch eine andere Sicht auf die Dinge, die nicht im medialen Trend liegt?

Warum wird nicht am Sonntag um 8 Uhr zur Demo aufgerufen, anstatt am Freitagmorgen? Das Thema bleibt doch unverändert das gleiche. Es kann nicht sein, dass in der medialen Berichterstattung die lauten Jugendlichen überbewertet werden. In einer Talkshow habe ich jedenfalls noch nie einen Handwerkerlehrling gesehen oder von ihm gelesen. Sie haben in der Regel kein Abitur, sind aber deswegen nicht dumm oder weltfremd. Eine ausgewogene Berichterstattung tut Not.

Franz Smeets

Bruckmühl

Kommentare