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Synodaler Weg –aber wo führt er hin?

Zum Bericht „Synodaler Weg geht weiter“ (Bayernteil):

Seit die Missbrauchsfälle unserer Kirche bekannt wurden, hat man sich auf den sogenannten „Synodalen Weg“ begeben. Doch bis jetzt hat uns leider noch niemand erklärt, wohin dieser Weg geht. Ist es am Ende gar ein Irrweg?

Missbrauchsfälle hat es leider immer schon gegeben, auch bei Lehrern und Erziehern; überall wo Menschen anderen untergeordnet waren. Nur hat sich damals niemand getraut, es zu sagen, weil ja die Übergeordneten „so etwas nicht machen“. Heute sind die Menschen aufgeklärt und trauen sich, in solchen Fällen an die Öffentlichkeit zu gehen. Und das ist gut so.

Missbrauch von Untergeordneten ist verwerflich und gehört vor ein weltliches Gericht. Bei einem Mann oder einer Frau der Kirche wiegt es doppelt schwer, denn sie sollen ja Vorbilder sein.

Immer wieder wird auch das Thema „Frauen in der Kirche“ angeschnitten. Ich meine, dass man da wirklich etwas tun muss. Was täten wir in unseren Kirchen ohne die Frauen, die oft die tragenden Säulen sind. Es gäbe zum Beispiel viele Frauen, die für ein kirchliches Amt geschaffen wären (zum Beispiel als Diakoninnen), da sie von Natur aus Talent für die Familien-, Kranken- und Altersseelsorge besitzen.

Ich frage: Brauchen wir einen Synodalen Weg, von dem man nicht weiß, wo er hinführt? Brauchen wir nicht eher einen Weg zurück, zu Demut und Bescheidenheit, zum Gebet und zur heiligen Schrift, in der die Evangelisten uns über Jesus berichten? Auch die Mutter Gottes ruft immer wieder zum Beten auf, überall wo sie erscheint. Ebenso immer wieder Papst Franziskus, für die Probleme in der Kirche und in der Welt.

Was wir in unserer Kirche brauchen, sind gute fromme Priester, die sich um die Jugend kümmern und Familien, zum Beispiel wenn ein Todesfall zu beklagen ist oder eine Ehe zu zerbrechen droht. Ja, „Seelsorger“ im wahrsten Sinn des Wortes. Vor allem muss die Kirche zurück zu Demut, Bescheidenheit und Gebet. Dann sehe ich eine Zukunft für unsere Kirche in Deutschland und Europa.

Walter Glück senior

Haag

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