Streit um Hohlmeier

- Zum Beitrag «Seehofer umwirbt Strauß-Familie» im politischen Teil: Wer nicht mehr in den Bayerischen Landtag gewählt wird und erwiesenermaßen parteiinterne Wahlen «manipuliert» hat, hat in der Politik nichts zu suchen.

Wenn Politiker des Betruges oder der Manipulation überführt worden sind, haben sie meines Erachtens für mindestens zehn bis 15 Jahre nichts mehr in der Politik zu suchen. Sie sollten nicht einmal mehr Gemeinderat werden dürfen. Das wäre eine Strafe, die schmerzen würde. Wer sich in einem gewählten Amt auf schlimmste Weise falsch verhält, hat hier nichts mehr zu suchen. Fehler macht jeder und jeder sollte eine neue Chance bekommen. Das sollte aber nicht für Politiker gelten, die ihr Amt missbraucht haben, wie es bei Frau Hohlmeier Fakt ist. Aber leider lebt in der Politik die Mauschelei munter weiter und gefallene Politiker feiern mit einem Lächeln in die Kamera wieder ihre Auferstehung. Frau Hohlmeier wurde in Bayern nicht mehr gewählt und hat in der Politik nichts mehr zu suchen. Sie kann ja in fünf Jahren wieder für den Landtag antreten. Meiner Meinung nach sollten sich für die Europawahl nur Mitglieder des neugewählten Landtags zur Verfügung stellen. Sollte Frau Hohlmeier auf diesem Weg wieder zurück in die Politik kommen, weiß ich, was ich bei der nächsten Landtagswahl zu tun habe.

Rudolf Bauer

Rechtmehring

Ist der CSU-Vorsitzende Seehofer jetzt jeglichem vernünftigem politischem Gespür verlustig gegangen? Solange die in zahlreiche Skandale verwickelte Monika Hohlmeier für weitere politische Aufgaben vorgesehen ist, ist die CSU auf keinen Fall wählbar.

Volker Simoneit

Rott

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