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Leserforum

Straßennamen im Visier der Profilsüchtigen

Zum Bericht „Die Sache mit den Straßennamen“ (Lokalteil):

Jetzt hat die Seuche der Straßenumbenennung wohl auch Rosenheim erreicht. Profilierungssüchtige Mahner fordern die Umbenennung von Straßen, die irgendwann einmal einen NS-Bezug hatten. Was bezwecken sie eigentlich damit? 99 Prozent der Anwohner kennen zumeist nicht den Hintergrund des Namens ihrer Straße – und der interessiert sie auch nicht. Sie sehen aber mit Recht die Probleme, die auf sie zukommen, wenn das umgesetzt werden sollte.

Alle, mit denen man in Korrespondenz oder Kontakt steht, müssen informiert werden. Personalausweis und weitere Dokumente, auf denen die Adresse verzeichnet ist, bedürfen einer Änderung. Alles ist mit Zeitaufwand und Kosten verbunden. Und wo ist der Nutzen für die Anwohner? Auch die Behörden haben Arbeit damit. Meldedaten, Karteneinträge, Updates von digitalen Karten für Polizei, Rettungsdienste und Navigationskarten sind erforderlich.

Warum nennen wir denn eigentlich nicht auch alle Straßen und Plätze um, die einen Namensbezug zu Martin Luther haben? Auch der war ein Antisemit. In München war sogar Erich Kästner auf der Giftliste. Die Nazis haben seine Bücher verbrannt. Wollen einige jetzt auch seinen Namen tilgen? Das zeigt, wie absurd dieser schwachsinnige Aktionismus geworden ist, der zumeist von missionarischen Linksgrünen gepflegt wird.

Die Lösung ist einfach: Straßenumbenennungen sollten nur möglich sein, wenn 70 Prozent der betroffenen Anwohner zustimmen. Das wäre dann demokratisch.

Herbert Sax

Großkarolinenfeld

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