Der strafende Gott und die sündige Welt

Zu „Pandemie ist keine Strafe Gottes“ (Leserbriefe):

Ja, unsere Corona-Krise! Die haben wir zum Teil selbst verschuldet – unsere „sündige Welt“. Selbst unser oberster Bischof Marx sagt, dies sei keine Gottesstrafe. Uns will Gott nicht so strafen? Aber wir haben vor Gott keine Gnade mehr, wir sind uns selbst überlassen. Schaut euch mal diese Höschen an, die die jungen Mädchen und Frauen tragen. Dieser Auftritt fällt unter das sechste Gebot. Sehen denn die Verantwortlichen diese Sauerei nicht? Kaum, dass die Geschlechtsteile verdeckt sind. Das schreit doch zum Himmel und auch andere Sachen, die nicht rechtens sind.

Therese Purreiter

Gars

Dass die Corona-Pandemie eine Strafe Gottes ist, dürfte für jeden einzelnen glaubenstreuen und gottesfürchtigen Christenmenschen eine Selbstverständlichkeit sein. Die gott- und glaubenslose Gesellschaft sucht natürlich immer nach Ausreden, wie es eben die Leserbriefschreiber Schmitz und Maier versuchen. Die Zehn Gebote, Hölle und Fegefeuer hat die Kirche selbst nicht abgeschafft. Kann sie auch nicht einfach, denn diese Grundgesetze des Lebens kommen von Gott, und diese sind Wegweiser zu Ordnung und Friede auf Erden und zum ewigen Glück. Diese gottlose Kirche hat sie nur ganz einfach weggelassen. Was lernen die Kinder und die heranwachsende Jugend heute noch in den Schulen? Wo ist der klassische Religionsunterricht mit dem alten Katechismus? Wo sind die jungen Beter? Ist dies schon krass, wenn zum Beispiel unsere Pfarrchefin in ihren Pfarrbriefen jammert, dass es immer weniger Beter − beim Stundengebet − gibt und dann wissen die Ministranten nicht einmal, dass man das ausgesetzte Allerheiligste nicht allein lassen darf! Da erübrigt sich jeder Kommentar dazu! Dann der Brennpunkt „Laien“, die keine Helfer in Gottesdiensten sind, da ist und bleibt − ohne Wenn und Aber − der Pfarrseelsorger die Hauptperson, und dieser kann auch selbst zum Tabernakel gehen. Es gibt auch Pfarrer, die in ihren Gemeinden in den Hintergrund gedrängt werden. Und was Pfarrer Schießler betrifft mit seiner Schunkel- und Narrenmesse: Das ist eine großspurige Gotteslästerung und an Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten. Einem Christenmenschen fehlen da einfach die Worte.

Jakob Grandl

Riedering

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