Steuerfahnder nicht behindern

Zum Leserbrief "Finanzelite geschützt" von Günter Ott:

Herr Ott schreibt über den politischen Schutz des Geldes von Kriminellen. Er nennt in diesem Zusammenhang die FDP mit einem verurteilten Steuerbetrüger als Ehrenvorsitzenden und weist auf das bekannte Verhältnis von Unionsgrößen zum Schwarzgeld hin. Zur Bestärkung dieser Meinung gehört das Festhalten des Gesetzgebers an der Straffreiheit bei Steuersündern bei Selbstanzeige. Nahezu gefährlich scheinen mir Justizminister zu sein, die Steuerfahnder behindern und bestrafen wollen. "Des hed koi Gschmäckle", wie der Schwabe sagt, das stinkt bundesrepublikanisch stark zum Himmel.

Helmuth Brunner

Raubling

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