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Stellplatz-Satzung: Guter Vorstoßder CSU-Fraktion

Zu dem Artikel „Zwei Parkplätze für jede Wohnung“ (Lokalteil):

Ich finde den CSU-Vorstoß zur neuen Stellplatz-Satzung in Waldkraiburg sehr gut und meiner Meinung nach ist diese Änderung längst überfällig. Es kann doch nicht sein, dass seit Jahren nur die Nachverdichtung vorangetrieben wird, die wie ein Virus in dieser Stadt kein Ende zu nehmen scheint (immer mehr und immer höher) bis das letzte Fleckchen bebaut ist, aber der Stellplatz-Schlüssel nicht geändert werden darf. Dieser Schlüssel ist doch nicht wie die Zehn Gebote in Stein gemeißelt. Die Begründung der CSU „die Anzahl der Stellplätze muss sich am Bedarf orientieren“, ist doch legitim und für jeden auch nachvollziehbar. Anton Sterr hat recht mit seiner Aussage, dass eine Verschärfung des Stellplatzschlüssels dazu beiträgt, die Nachverdichtung auf ein verträgliches Maß zu bringen. Jeder Waldkraiburger merkt inzwischen, dass durch den übertriebenen Wohnungsbau die Infrastruktur hinterherhinkt. Was nützt uns dieser Zuwachs an Wohnungen, wenn Geschäfte fehlen und man gezwungen ist, in Nachbarstädten und in anderen Landkreisen einzukaufen? Von der Lebensqualität, die in der Stadt dadurch entsteht, ganz zu schweigen. Will man unbedingt die Straßen alle zuparken? Zwei Autos in jedem Haushalt sind doch schon längst die Regel. Warum die anderen Fraktionen und unser städtisches Bauamt diesen Vorschlag nicht mittragen wollen ist nicht nachvollziehbar. Dass sich einen Tag nach dem Vorstoß der CSU-Fraktion Bauträger und der Geschäftsführer der WSG zu Wort meldeten und der CSU Aktionismus vorwerfen, finde ich, gelinde gesagt, sehr übertrieben. Natürlich geht es ihnen nur um Gewinnmaximierung für ihr Unternehmen. Sie müssten aber gleichzeitig auch ein Inte resse an der Wohnqualität in dieser Stadt haben.

Johann Köstner

Waldkraiburg

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